Kolum­bi­en oder das eigent­li­che Ende mei­nes Erasmusaufenthaltes

Eigent­lich stand mein Abschluss­post über mei­nen Eras­mus­auf­ent­halt schon fest. Was hat mir gefal­len und was nicht? Was wer­de ich ver­mis­sen und was nicht? Aber ich habe ihn ewig hin­aus­ge­zö­gert. Und war­um? Weil für mich eigent­lich erst jetzt – 7 Wochen nach mei­ner Rück­kehr aus Frank­reich – mein Eras­mus rich­tig been­det ist. Ich bin für 3 …

La Caba­ne

Es ist mein ers­ter Arbeits­tag auf fran­zö­sisch. Ich bin furcht­bar ner­vös. Die Gar­stu­fen von Fleisch habe ich schnell drauf: Bleu – Sai­gnant – à point – bien cuit. Kein Pro­blem. Da ruft mir die Che­fin zu, ich sol­le die Gäs­te unbe­dingt dar­auf hin­wei­sen, dass unse­re Sou­pe du jour eine velou­té ist. Aha. V-e-l-o-u-t-é. Was auch …

Frei­tag der 13. oder der Tag der letz­ten Klausur

Don­ners­tag. Die Grip­pe hat mich – wie gera­de halb Euro­pa – eben­falls erreicht. Mit auf­put­schen­den Medi­ka­men­ten schrei­be ich die vor­letz­te Klau­sur des Semes­ters trotz­dem. Ich will schließ­lich nicht alles umsonst gelernt haben. Am nächs­ten Tag hät­te ich eigent­lich noch eine Klau­sur gehabt, aber die wer­de ich beim bes­ten Wil­len nicht schrei­ben können.

Lang­sam ein rich­ti­ger Franzose

Die Fran­zö­si­sch­ab­schluss­prü­fung ist geschafft und ich bin stolz wie Oskar. So lang­sam habe ich das Gefühl, die Spra­che ein wenig grei­fen zu kön­nen. Kei­ne Schweiß­aus­brü­che mehr, wenn mich plötz­lich jemand anspricht, kei­ne Zeit­lu­pen­ge­sprä­che mehr. Schlim­mer als “Par­don, j’ai pas com­pris.” kann es ja nicht wer­den. Das alles wirkt so beschwin­gend auf mich, dass ich sogar …