Der Hochschulrat gratuliert und verabschiedet Prof. Robbers

Justizminister war stellvertretender Vorsitzender des Gremiums

Mehr als zehn Jahre lang hat Prof. Gerhard Robbers dem Hochschulrat der Universität angehört und hier als stellvertretender Vorsitzender an zentraler Stelle gewirkt. Nach seiner Ernennung zum rheinland-pfälzischen Minister für Justiz und Verbraucherschutz ist er aus dem Gremium ausgeschieden.

In einem Schreiben bedauerte Professor Robbers, dass er sich nicht persönlich von allen Mitgliedern und Beteiligten des Hochschulrates verabschieden könne. Er habe dem Gremium sehr gerne angehört und sei für die stets gute Zusammenarbeit überaus dankbar. Der Vorsitzende des Hochschulrates, Dr. Josef Peter Mertes, gratulierte Gerhard Robbers zu diesem wichtigen Amt und dankte ihm in Abwesenheit für die langjährige Mitwirkung.

Universitätspräsident Prof. Michael Jäckel berichtete den Mitgliedern des Hochschulrates über eine Reihe erfolgreicher Berufungsverfahren. So seien in diesem Jahr bereits 14 neue Kollegen gewonnen worden. Der Präsident selbst wurde von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) als Mitglied in den neu eingerichteten Rat für Informationsinfrastrukturen berufen.

Den Rückblick auf den Soziologie-Kongress, der im Oktober mit rund 2000 Teilnehmern an der Universität stattfand, verband Prof. Jäckel mit einem Ausblick auf den im kommenden Jahr anstehenden Ägyptologie-Kongress, der in Kooperation mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte durchgeführt wird.

Der Präsident informierte in der Sitzung auch darüber, dass die Universität im kommenden Jahr erstmals mit Geldern rechne, die nach der BaFöG-Reform den Hochschulen des Landes zur Verfügung gestellt werden sollen.

Baustelle Universität: Jäckel berichtete über den Stand der auf dem Campus laufenden Baumaßnahmen, insbesondere auf der Forumplatte und im A/B-Gebäude, sowie über avisierte Bau- und Sanierungsprojekte, darunter ein gemeinsames Gästehaus für die Trierer Hochschulen.

Wie ist die Universität in der Forschung aufgestellt? Diese Frage beantwortete der Präsident mit einem umfänglichen Überblick über Entwicklungen in der Wissenschaftslandschaft der Universität. Ausgehend von den Bewegungen in der Studierendenstatistik und Neuerungen im Studienangebot beließ es der Präsident nicht bei einer Überblicksdarstellung des Status quo der Forschungslandschaft. Die Präsentation der Verbünde, die in der Forschungsinitiative des Landes gefördert werden, leitete über zu den anstehenden Herausforderungen, denen sich die Universität nach Meinung des Präsidenten stellen muss.

In Einzelfällen und auf einen gesonderten Antrag hin wollen Mitglieder des Hochschulrats künftig Vorlagen zu Tagesordnungspunkten im öffentlichen Teil einer Sitzung des Senats einsehen können. Die Notwendigkeit eines grundsätzlichen Zugangs zum geschützten Bereich des Senats im Gremieninformationssystem sieht der Hochschulrat hingegen nicht.

Vor der Sitzung konnten die Mitglieder des Hochschulrates an einer Führung durch die Universitätsbibliothek und das Zentrum für Altertumswissenschaften teilnehmen.

Vor der Sitzung konnten die Mitglieder des Hochschulrates an einer Führung durch die Universitätsbibliothek und das Zentrum für Altertumswissenschaften teilnehmen.