Hochschulrat widmet sich wissenschaftlichem Nachwuchs

Gremium informiert sich über alle Fachbereiche
Der Direktor der Trierer Stadtbibliothek, Prof. Dr. Michael Embach, öffnete den Mitgliedern des Hochschulrates die Schatzkammer und erläuterte die wertvollen Ausstellungsstücke.

Der Direktor der Trierer Stadtbibliothek, Prof. Dr. Michael Embach, öffnete den Mitgliedern des Hochschulrates die Schatzkammer und erläuterte die wertvollen Ausstellungsstücke.

Zur dritten Sitzung des Hochschulrates am 3. Februar konnte der Vorsitzende Dr. Josef Peter Mertes nur einen aus wichtigen Gründen dezimierten Teilnehmerkreis begrüßen. Die Nachfolger von zwei aus dem Gremium ausgeschiedenen Universitätsvertretern werden voraussichtlich im Mai im Senat gewählt. Prof. Dr. Gerhard Robbers wurde bekanntlich zum Justizminister des Landes berufen und Prof. Dr. Martin Przybilski hat sein Mandat niedergelegt, weil er das Amt des Vizepräsidenten der Universität angenommen hat.

Erneut wählte der Hochschulrat als Tagungsstätte eine mit der Universität verbundene Einrichtung. Zuletzt war es die Staatliche Weinbaudomäne, nunmehr die Trierer Stadtbibliothek. Zum Abschluss führte Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Michael Embach durch die neu eingerichtete eindrucksvolle „Schatzkammer“ der Stadtbibliothek.

Nachdem Universitätspräsident  Prof. Dr. Michael Jäckel dem Hochschulrat-Vorsitzenden Josef Peter Mertes zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse gratuliert hatte, rückte der Hochschulrat die  Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses ins Blickfeld. Universitätspräsident  Prof. Dr. Michael Jäckel informierte das Gremium über den zweiten „Campus-Dialog Forschung“, der sich in diesem Jahr der Situation der Nachwuchswissenschaftler an der Universität annehmen wird. An der Universität seien bereits Angebote und Fördermaßnahmen installiert – etwa im Zug des Audits Familiengerechte Hochschule – von denen auch Promovierende und Postdocs profitierten, so Jäckel. Er kündigte an, dem Senat Zielvereinbarungen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vorzulegen. Mit diesem Papier will sich nach den Beratungen im Senat auch der Hochschulrat auseinandersetzen.

Um insbesondere die „externen“ Mitglieder des Hochschulrates mit der Universität vertraut zu machen,  werden die Fachbereiche gebeten, sich in dem Gremium vorzustellen. Den Anfang machte Dekanin Prof. Dr. Michaela Brohm, die einen Überblick über Fächer, Abteilungen, Forschung und Studium im Fachbereich I vermittelte und anschließend rege Nachfragen beantwortete. In der nächsten Sitzung soll dem Fachbereich VI Gelegenheit gegeben werden, sich zu präsentieren.

In einem ausführlichen Bericht setzte Universitätspräsident Jäckel die Mitglieder des Hochschulrates über aktuelle Entwicklungen ins Bild. Unter anderem informierte er darüber, dass das Kontingent der  Universität aus den Bafög-Mitteln des Landes voraussichtlich 23 statt zuvor kalkulierten 22 Stellen umfasst. Die Unterzeichnung der Vereinbarung mit dem Land steht aber noch aus.

Prof. Dr. Ralf Münnich (Volkswirtschaftslehre) ist als einer von sechs universitären Vertretern und damit als Vertreter Deutschlands in das neu geschaffene Board des European Master in Official Statistics gewählt worden.

Präsident Jäckel wies die Hochschulräte auch auf die aktuelle Ringvorlesung zu einer Ägypten-Ausstellung in Völklingen unter Beteiligung der Universität Trier hin und kündigte an, dass eine Kooperationsvereinbarung mit dem Welterbe Völklinger Hütte vorbereitet werde.

Aus IGZ wird GUT: Wie zuvor der Senat stimmte auch der Hochschulrat einer Namensänderung zu. Das „Internationale Graduiertenzentrum (IGZ)“, eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität, wird künftig unter der Bezeichnung „Graduiertenzentrum Universität Trier“  (GUT) firmieren.