Unterstützung der Wahl ist keine Qual

Mitarbeitende und Studierende helfen ehrenamtlich bei den Urnengängen

Ohne Wahlhelfer keine Wahlen, ohne Wahlen keine Besetzung von Gremien, ohne Gremien keine universitäre Selbstverwaltung. Diese Kette offenbart, wie wichtig die Arbeit der Wahlhelfer ist. Jährlich sind an der Universität Vertreter in unterschiedliche Gremien zu wählen – so wie Anfang Dezember beispielsweise zu den Fachbereichsräten und zum Senat. Wahlhelfer kontrollieren und unterstützen die Abstimmung an den Urnen. Sie tun dies ehrenamtlich und neben den üblichen dienstlichen Aufgaben – oder im Fall von Studierenden – neben Vorlesungen und Prüfungen.

Ein „Haufen Arbeit“: Peter Denis und die Mitglieder des Wahlvorstandes beim Auszählen vor einem Berg von Stimmzetteln.

Peter Denis, „hauptberuflich“ Leiter des Amtes für Ausbildungsförderung, ist seit mehr als zehn Jahren Wahlhelfer aus Überzeugung: „Es ist eine wichtige Aufgabe, die aber leider nicht sehr beliebt ist.“ Als Vorsitzender des Wahlvorstandes musste er in der Summe aller Aufgaben einen Arbeitstag in die Wahldienste investieren. Dabei hat die Einführung eines elektronischen Wählerverzeichnisses in diesem Jahr sogar eine merkliche Reduzierung des Zeitaufwandes und des Personaleinsatzes ermöglicht. „Meine dienstlichen Aufgaben und Arbeiten muss ich nachholen. Aber ich sehe wie auch einige andere Kollegen, die schon lange dabei sind, die Notwendigkeit, die Wahlen zu unterstützen. Am Ende ist man zufrieden, wenn man dazu beigetragen hat, dass die Wahlen anstandslos abgelaufen sind“, sagt Denis.

Der nächste Aufruf des Präsidenten an Mitarbeitende, sich als Wahlhelfer zur Verfügung zu stellen, wird zwar noch ein Jahr auf sich warten lassen. Im Dezember 2013 werden wieder alle Mitarbeiter und Studierenden zu den Urnen gebeten – und es werden entsprechend mehr Wahlhelfer benötigt. Peter Denis und der für die Durchführung der Wahlen zuständige Universitätsmitarbeiter Jörg Sprave würden sich über eine größere Bereitschaft bei Mitarbeitern und Studierenden freuen.