Nairobi Visions 2030

Studentisches Projekt in Kenia – Infoveranstaltung am 16. November

Wie sollen unsere Städte der Zukunft aussehen? Darüber machen sich hierzulande Wissenschaft und Gesellschaft schon lange Gedanken. Lebensqualität, Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. Auch in anderen Teilen der Welt beschäftigen sich verschiedene Akteure mit Planungen für die nächsten Generationen. Wie sieht das zum Beispiel in Kenia aus?

So stellt sich Kenias Regierung die Hauptstadt Nairobi im Jahr 2030 vor...

So stellt sich Kenias Regierung die Hauptstadt Nairobi im Jahr 2030 vor…

 

Nach Ansicht von Dr. Johannes Nebe, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Politikwissenschaft, klaffen bei den Zukunftsvisionen für Nairobi Vorstellungen von Politik und Zivilgesellschaft weit auseinander. „In Nairobi zeichnet sich gegenwärtig eine rein autoorientierte Entwicklung ab, die den heutigen Ansprüchen auf Sustainability in keiner Weise gerecht wird.“

... und so eine zivilgesellschaftliche Gruppe.

… und so eine zivilgesellschaftliche Gruppe.

Der Kenia-Experte, der schon lange in dem afrikanischen Land forscht, will sich daher gemeinsam mit Studierenden der Universität Trier und der Kenyatta University Nairobi einem neuen interdisziplinären Projekt widmen:

“Participatory Urban Planning – From the Perspectives of the next Planner Generation about their Future Visions of the City of Nairobi”

Ziel dieses Projektes soll es sein, herauszufinden, inwieweit die nächste Planer-Generation eine Zukunftsvision von ihrer Stadt Nairobi hat, wie diese aussehen soll und in welcher Weise die Universitäten diese auf ihren künftigen Beruf vorbereiten.

Das Projekt soll im März 2016 starten.

Am Montag, den 16. November wird Dr. Nebe Studierende aller Fachrichtungen erneut über das Vorhaben informieren. Beginn 18 Uhr in Hörsaal A7.