Internationalität wird an der Universität Trier gelebt

An der Universität Trier sind so viele Nationen zum traditionsreichen Internationalen Ferienkurs zu Gast, wie lange nicht. 99 Ausländische Studierende und Deutschlehrer haben sich aus 43 Ländern der Welt auf die Reise nach Trier gemacht.

Eroeffnung Internationaler Ferienkurs - Foto_Sheila Werner (10)

In den Viehmarktthermen wurden die Teilnehmer des Internationalen Ferienkurses von der Trierer Stadträtin Dr. Elisabeth Tressel und Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel herzlich begrüßt. Mit Anekdoten vom Wanderweg Moselsteig und Lyrik aus der Region gibt Universitätspräsident Michael Jäckel den Gästen einen unterhaltsamen Vorgeschmack darauf, was sie in den nächsten vier Wochen erleben werden.

Dr. Elisabeth Tressel, Stadtratsmitglied und Fachbereichsreferentin der Geografie und Geowissenschaften

Dr. Elisabeth Tressel, Trierer Stadträtin

Die Teilnehmer des Internationalen Ferienkurses besuchen vormittags Deutsch-Kurse, nachmittags wissenschaftliche Vorträge und Präsentationen, abends und an den Wochenenden Kulturveranstaltungen oder fahren in Städte, wie Luxemburg und Metz. Stadträtin Tressel lud gleich alle zum Besuch des anstehenden Olewiger Weinfestes ein, um die Bedeutung des Weins für die Stadt und die Region zu erfahren.

Hien Nguyen, Angehende Deutschlehrerin in Vietnam

Hien Nguyen, Angehende Deutschlehrerin in Vietnam

Hien Nguyen ist Vietnamesin. Sie hat sich für die Trier entschieden, weil sie in ruhiger Atmosphäre und in einer schönen Stadt ihr Deutsch verbessern möchte. Das lernt Nguyen seit vier Jahren und wird damit zur Deutschlehrerin in ihrer Heimat. Im Internationalen Ferienkurs soll aber nicht nur studiert werden. Es muss neben Fleiß und Engagement in den Sprachkursen auch Zeit für Begegnungen sein, findet Birgit Roser, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes und Organisatorin des Internationalen Ferienkurses. „Ergreifen Sie die Chance neue Menschen kennenzulernen und auch mit jemanden aus einem für Sie ganz fremden Land zu sprechen“ ermutigt Roser ihre Schützlinge.

Die größte Gruppe ausländischer Studierender kommt aus Taiwan von der Partneruniversität National ChengChi University. Yi-Ching Hsu, Chia-Sheng Lai und Yun-Che Lee zählen zu der Gruppe der 15 Studierenden. Sie verraten lachend, dass sie sich freuen intensiv Deutsch zu lernen, aber auch besonders darauf in Deutschland Gummibärchen zu kaufen. Die sind hier viel günstiger als in Taiwan.

Viele der Kursteilnehmer sind Stipendiaten: 36 der 99 Teilnehmer werden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Drei weitere Stipendien vergab der Verein „Bildung fördert Entwicklung e.V.“ für Studierende der Kenyatta Universität Nairobi.

Mehr Informationen unter ifk.uni-trier.de oder eine Email an ifk@uni-trier.de