Ers­tes Forum Wis­sen­schaft Trier

Die Hoch­schu­len stär­ker mit Ein­rich­tun­gen der Regi­on ver­net­zen und damit den Trans­fer von Wis­sen und Tech­no­lo­gie för­dern – das ist das Anlie­gen der Wis­sen­schafts­al­li­anz Trier. Dazu lädt das Bünd­nis ein­mal jähr­lich zu einer gro­ßen öffent­li­chen Ver­an­stal­tung ein: Das 1. Wis­sen­schafts­fo­rum Trier stand unter dem Titel “Das rech­te und das unrech­te Vergessen”.

Dis­ku­tier­ten mit Uni-Prä­si­dent Prof. Dr. Micha­el Jäckel (Mit­te): (v.l.) Prof. Dr. Chris­ti­an Frings, Prof. Dr. Mat­thi­as Masch­ke, Prof. Dr. Alois Hahn und Prof. Dr. Johan­nes Brantl. Fotos: Shei­la Dolman

Die Wis­sen­schafts­al­li­anz Trier will bestehen­de und neue Koope­ra­tio­nen der in der Regi­on Trier ange­sie­del­ten Hoch­schu­len, For­schungs­ein­rich­tun­gen, städ­ti­schen und kirch­li­chen Insti­tu­tio­nen sowie Unter­neh­men, Ver­wal­tun­gen, Kam­mern, Ver­bän­de und Initia­ti­ven fes­ti­gen und auf­bau­en. Gleich­zei­tig ermög­licht sie inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, sich über For­schung und Inno­va­ti­on in der Regi­on zu informieren.

Gele­gen­heit dazu bot das 1. Wis­sen­schafts­fo­rum Trier am 16. Dezem­ber in der Kapel­le von Cam­pus II. Medi­zi­ner, Sozio­lo­gen, Psy­cho­lo­gen und Theo­lo­gen beschäf­tig­ten sich vor etwa 50 Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rern in kur­zen Vor­trä­gen mit ver­schie­de­nen Facet­ten des rech­ten und unrech­ten Vergessens.

Nach einer Begrü­ßung und Ein­füh­rung durch Uni­ver­si­täts­prä­si­dent Prof. Dr. Micha­el Jäckel über­nahm der eme­ri­tier­te Sozio­lo­ge Prof. Dr. Alois Hahn mit sei­nem Vor­trag „Ver­giss das nicht! Das kannst du ver­ges­sen!“ den Auftakt.

In sei­nem Vor­trag „Kogni­ti­ve Kon­trol­le durch inten­tio­na­les Ver­ges­sen“ zeig­te der Psy­cho­lo­ge Prof. Dr. Chris­ti­an Frings, eben­falls von der Uni­ver­si­tät Trier, dass Ver­ges­sen adap­tiv sein kann.

Der Moral­theo­lo­ge Prof. Dr. Johan­nes Brantl von der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät Trier brach­te unter dem Titel „Barm­her­zi­ges Ver­ges­sen?“ Gedan­ken zum mensch­li­chen Umgang mit Ver­let­zung und Schuld.

Schließ­lich warf der Medi­zi­ner Prof. Dr. med. Mat­thi­as Masch­ke vom Kran­ken­haus der Barm­her­zi­gen Brü­der Trier einen „neu­ro­lo­gi­schen Blick auf das Vergessen“.

Den Kurz­vor­trä­gen schloss sich ein Podi­ums­ge­spräch mit den Refe­ren­ten zum The­ma des Tages an, das Uni­ver­si­täts­prä­si­dent Micha­el Jäckel mode­rier­te. Dar­in sowie beim anschlie­ßen­den Emp­fang zeig­ten sich Refe­ren­ten sowie Gäs­te über­rascht, was in der Regi­on geforscht und gear­bei­tet wird und über das vie­le neue Wis­sen, das sie aus die­ser Ver­an­stal­tung mit­neh­men konnten.

Die Wis­sen­schafts­al­li­anz Trier wird künf­tig ein­mal im Jahr ein sol­ches Wis­sen­schafts­fo­rum anbie­ten. Seit ihrer Grün­dung im Jahr 2015 hat­te sie unter ande­ren Titeln bereits zu einer Ver­an­stal­tung zum The­ma Pfle­ge sowie zu einer Vor­trags­rei­he zur Flücht­lings­de­bat­te geladen.

www.wissenschaftsallianz-trier.de

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