Ein wertvolles Geschenk, das manches Leben retten kann

110 Personen spendeten Blut

Gemeinsam helfen – diesem Aufruf kamen etwa 110 Mitarbeitende und Studierende nach und beteiligten sich am 12. September an einer Blutspende-Aktion in der Universität Trier. Die Universitätsleitung unterstützte die Initiative durch die Bereitstellung der Räume und die Freistellung der Mitarbeitenden, die teilnehmen wollten. Die Aktion wurde unter Begleitung des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführt, um Patienten in Krankenhäusern mit dem lebensnotwendigen Saft zu versorgen.

30 Personen spendeten erstmals Blut – und es war ein kleiner, mutiger Schritt aus der Motivation heraus, einem Patienten zur Gesundheit zu verhelfen beziehungsweise ihm neuen Lebensmut zu geben. Künstlich hergestelltes Blut gibt es (noch) nicht. Bei einem Unfall, schwerer Krankheit wie Krebs oder bei größeren Operationen sind Patienten auf Blutbestandteile angewiesen. Statistisch gesehen erhält jeder Dritte einmal in seinem Leben Blut oder Blutbestandteile.

Ein weiteres wichtiges Argument: Wer Blut spendet, hilft nicht nur schwerkranken Patienten und Unfallopfern, sondern erhält auch wichtige Informationen über seinen eigenen Gesundheitszustand. Die Blutspender erfahren nicht nur Blutgruppe und Rhesusfaktor, sondern ihr Blut wird jedes Mal auch auf etliche Erkrankungen, die über das Blut übertragen werden können, untersucht. Von der Norm abweichende Werte werden den Blutspendern mitgeteilt, damit sie diese beim Hausarzt kontrollieren lassen können – dieser Service ist natürlich kostenfrei.

Vielen Dank für die Unterstützung und die Bereitschaft, anderen zu helfen!

Alfred Michels, Personalrat