Feste Anlaufstelle für Flüchtlinge

Feierten die Eröffnung der neuen Räume in der Innenstadt (v.l.:) OB Wolfram Leibe, SEKIS-Geschäfsführer Carsten Müller-Meine, RLC-Vorsitzender Ammar Bustami und Universitäts-Präsident Michael Jäckel.

Die Refugee Law Clinic hat jetzt ein Büro in der Stadt. Hier beraten Studierende Flüchtlinge kostenlos in rechtlichen Angelegenheiten.

Etwa 1.800 Flüchtlinge leben zur Zeit in Trier. Studierende der Universität Trier helfen ihnen im Alltag: Das Internationale Zentrum zum Beispiel vermittelt Flüchtlingen im Projekt „Beyond Borders“ einen studentischen Tandempartner, der sie auf dem Weg zu einem Studium begleitet. In der Refugee Law Clinic engagieren sich ebenfalls Studierende. Ihr Angebot richtet sich nicht nur an angehende Studentinnen und Studenten, sondern grundsätzlich an alle Flüchtlinge in Trier, die rechtliche Fragen haben.

Das Engagement der Studierenden kommt gut an: Im letzten halben Jahr haben die derzeit 30 Beraterinnen und Berater knapp 50 Mandantinnen und Mandanten betreut. Dabei ging es vor allem um Fragen des Familiennachzugs, Vorbereitungen zu Anhörungen und den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Den Erfolg würdigen auch Universitätsleitung und Stadtspitze. Mit deren Unterstützung hat das Team ein Büro in der Stadt bezogen, das nun offiziell eröffnet wurde.

In den Räumen in der Gartenfeldstraße 22 beraten neben der Refugee Law Clinic auch Mitarbeiter der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle (SEKIS) und der Ehrenamtsagentur.

Bei der Eröffnungsfeier überreichte Oberbürgermeister Wolfram den Studierenden 500 Euro, Universitätspräsident Michael Jäckel hatte einen Kalender mitgebracht. Ministerpräsidentin Malu Dreyer gratulierte per Videobotschaft. Bevor die Mitglieder der RLC Flüchtlinge beraten, durchlaufen sie eine einjährige Ausbildung in Asyl- und Ausländerrecht. Schirmherrin ist Malu Dreyer.

Weitere Informationen:
www.rlc-trier.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.