Erster Arbeitseinsatz im Uni-Weinberg

Es wird dunkler. Es tropft. Dann regnet es Katzen und Hunde. Das hielt die Studenten, Mitarbeiter und Freunde der Uni Trier nicht davon ab, die ersten Arbeiten im Weinberg zu schultern. Wie es dann sogar zur Weinprobe kam.

Der neue Jahrgang des Uni-Weins gärt noch, aber im Weinberg geht die Arbeit weiter. „Alle alten Äste müssen von den Weinstöcken entfernt werden“, erklärt Konrad Theis. Dank Dr. Ursula Müller, sie ist Studienberaterin der BWL, kommt er fast zu jedem Arbeitseinsatz in den Uni-Weinberg.

v.r. Konrad Theis und Jonathan Biehl

Konrad Theis geht auf nassem Gras an dem Drahtrahmen der Weinrebe entlang und führt die Gartenschere behutsam von Ast zu Ast. Das was er weiß, gibt er an die neuen Helfer weiter. Zurück bleibt nach dem Schneiden nur der Rebstock mit etwa zwei Trieben. Davon verspricht man sich eine höhere Ertragsmenge bei der Ernte.

Es dauert nicht lang. Die Wolken rücken dicht aneinander und erste, zarte Regentropfen fallen. Die Hosen der Helfer werden dunkler und die Hände röter. Feucht und kalt im Weinberg. Genauso wie man es sich nicht wünscht.

Nach anderthalb Stunden fragt Unipräsident Prof. Dr. Michael Jäckel in die Reihen der Rebstöcke, wer noch weiter machen möchte und wem die Kleidung schon durchgeweicht ist. Nach kurzem Beraten steht der Entschluss fest, für heute ist Schluss. Aber an nach Hause gehen ist nicht zu denken. Die Gruppe ist von dem neuen Pächter eingeladen in den Weinkeller zu kommen.

Das Sozialwerk des Deutschen Roten Kreuzes will das ehemalige staatliche Weingut, die Domäne Avelsbach, wieder zum Florieren bringen. Der Uni-Wein jedenfalls hat seine Liebhaber und Käufer, mit Sicherheit auch Gegner.

Zu Verkosten gab es den neuen 2016er Jahrgang des Uni-Weins. Schlürfende und gurgelnde Helfer fanden sich im Weinkeller der Domäne Avelsbach wieder. Einen noch nicht fertigen Wein zu probieren ist für die meisten eine neue Erfahrung. Allen Fragen, dem Plenum, stellt sich der neue Kellermeister, Achim Kerpen. Universitäre Atmosphäre zwischen silbern strahlenden Weinbehältern. Belohnt werden die Neugierigen mit weiteren Proben aus anderen Lagen des Sozialwerks des Deutschen Roten Kreuzes.

Kellermeister Achim Kerpen erklärt

Noch hat der neue Uni-Wein seinen Reifeprozess nicht abgeschlossen und das Testurteil der Helfer wird auch nicht verraten. Im nächsten Arbeitseinsatz geht es zum Binden und Biegen in den Uni-Weinberg. Die Ruten des Weins werden an dem Drahtrahmen, der um die Rebstöcke errichtet ist, befestigt.

Mitmachen ist einfach: Organisiert werden die Arbeitseinsätze von Thomas Künzel. Entweder bei Herrn Künzel melden, um in den E-Mail-Verteiler des Uni-Weinbergs aufgenommen zu werden oder direkt über die Homepage in den Terminkalender eintragen.

Thomas Künzel
0651 / 201 – 4216
kuenzel@uni-trier.de
weinberg.uni-trier.de

Der nächste Arbeitseinsatz im Uni Weinberg „Biegen und Binden“
Donnerstag, 23. März, 16 Uhr

vor dem Hofladen in der Domäne Avelsbach

Zu der letzten Weinlese in den CAMPUSnews

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