Auf gehts! (Getting the trierer feeling)

Ein Monat ist schon vorbei. Am 21.April habe ich meine ersten 30 Tage in Trier gefeiert, eine kleine Stadt im Westen des Landes Rheinland-Pfalz, die sich schon ein Stückchen meines Herzens erobert hat. Es gibt so viel zu sagen, dass ich kaum weiß, wo ich anfangen soll.

Vor einem Jahr habe ich erfahren, ich werde nach Trier reisen, nachdem ich mich für das Erasmus-Projekt gemeldet hatte, in der Hoffnung mein Deutsch zu verbessern. Letzten Monat habe ich meine Sachen in Italien gepackt und mein Vorhaben in die Realität umgesetzt.

Und hier bin ich endlich, auf einer Zugfahrt, in der ich gerade versuche meinen ersten Blogpost auf Deutsch zu schreiben. Die Fahrt führt mich von Koblenz in die Stadt, in der ich beschlossen habe, vier Monaten meines Leben zu verbringen. Es ist das Osterwochenende. Meine Erasmus-Kameraden und ich nutzen die Gelegenheit, uns die Umgebung anzusehen. Mir gefällt die Atmosphäre hier. Ich habe so viele nette Leute in so wenigen Wochen kennengelernt. Studenten und Studentinnen von überall aus der Welt, die genauso wie ich entschieden haben, ihre Wanderlust zu befriedigen.

Das größte Hindernis bis hier her war die Bürokratie. Nachdem ich eine Erasmusplatz erhalten hatte, musste ich eine Menge Bögen, Formulare und Papiere, einen Sprachprüfung und einen Bewerbungsgespräch machen. Es ist nicht so einfach gewesen, aber ich habe es geschafft und jetzt kann ich ehrlich sagen, ich bin ziemlich stolz auf mich!

Ein Monat ist schon vorbei und ihr fragt euch wahrscheinlich, was ich hier eigentlich bis jetzt gemacht habe. Na gut, kommen wir zur Sache!

Ich war glücklich, an dem Einführungsseminar der Uni teilzunehmen, den Drei-Wochen-Intensiv-Deutschkurs, Ausflüge, Informationsveranstaltungen, Filmabende und viele andere Aktivitäten gemacht habe. Nach der Ankunft in Trier wurden wir von dem Tutorenteam, von Herrn Kluger geleitet, ganz herzlich aufgenommen. Sie haben uns in den ersten Wochen in der Bürokratie und Orientierung unterstützt. Das Einfürungsseminar fing offiziell am 23. März mit dem Eröffnungsabend im Weingut Schieben-Oberbillig an und endete am 12. April mit dem Internationale Abendessen im Studihaus der Uni, wo jeder von uns mit dem Kochen typischer Gerichte des Heimatlandes etwas zum Abend beigetragen hat. Mit den Tutoren und Tutorinnen des Intensiv-Deutschkurses sind wir in den ersten Wochen viel unterwegs gewesen und haben viel erlebt. Während der Mosel-Exkursion am 1. April haben wir die wunderschöne Burg Cochem besichtigt und an dem ausgezeichneten Pfälzer Wein im Weinmuseum Schlagkamp-Desoye in Senheim genippt. Leider konnte ich an der Bonn-Exkursion nicht teilnehmen (ich hatte Grippe! :/), aber ich war an der Stadtführung und der Kneipentour in Trier dabei. Die Teilnahme am Einführungsseminar der Universität hat es mir erlaubt, viele Leute aus verschiedenen Ländern kennenzulernen und von Anfang sehr gut Freundschaften zu schließen.

Die Tage sind voll von Verpflichtungen und man hat einfach gar keine Zeit, um sich langweilen zu können. Für mich ist hier jeder neue Tag eine Überraschung und schon jetzt fange ich an zu denken, dass es schwer sein wird wegzugehen.

Die Zeit vergeht schnell und das Einfurungsseminar ist bald zu Ende: Unser Sommersemester in Trier fängt an. Auf gehts!

 

Auf Italienisch 🙂

Un mese è già passato. Il 21 Aprile ho festeggiato i miei primi 30 giorni a Trier, piccola cittadina nella parte occidentale della regione Renania-Palatinato che si è già conquistata un pezzetto del mio cuore. C’è così tanto da dire che non so neanche da dove cominciare.

Esattamente un anno fa ho saputo che sarei partita per Trier, dopo essermi iscritta al bando Erasmus+ nella speranza di migliorare il mio tedesco. Solo un mese fa stavo per fare le valigie e partire, concretizzare un progetto durato un anno di preparativi.

Ed eccomi finalmente in Germania, a tentare di scrivere il mio primo post in tedesco durante il viaggio in treno che da Koblenz mi riporterà nella città in cui ho deciso di trascorrere quattro mesi della mia vita. È il week end di Pasqua e io e un gruppo di studenti Erasmus abbiamo deciso di cogliere l’occasione per visitare i dintorni. Mi piace l’aria che si respira qui. Ho conosciuto così tanta gente in così poche settimane. Studenti e studentesse da tutto il mondo, che come me hanno deciso di prendere e andare, soddisfare la voglia di girovagare.

L’ostacolo più grande è stata la burocrazia. Dopo aver vinto il bando Erasmus ho dovuto compilare una marea di moduli, fogli, carte, sostenere un test di lingua e un colloquio motivazionale. Non è stato facile ma ce l’ho fatta e posso dire di essere orgogliosa dell’esperienza che ho deciso di intraprendere.

Un mese è già passato e probabilmente vi starete domandando che cosa io abbia fatto effettivamente fino ad ora. Beh, veniamo dunque al punto!

Ho avuto la fortuna di poter partecipare al percorso di orientamento che prevedeva tre settimane di corso intensivo di lingua all’interno del campus, gite, riunioni informative, serate film e molte altre attività organizzate dall’ufficio accademico internazionale. Appena arrivati siamo stati subito accolti dalla squadra di tutor capeggiati dal signor Kluger, che ci ha accompagnati nelle prime settimane, aiutandoci a far fronte alla non poca burocrazia e ad orientarci nel nuovo ambiente. Il corso orientativo è iniziato ufficialmente con la serata inaugurale del 23 marzo all’enoteca Schieben-Oberbillig e si è concluso il 12 aprile con la cena internazionale, dove ognuno di noi ha contribuito cucinando un piatto tipico del proprio paese.

Le prime settimane a Trier sono state ricche di eventi e grazie ai tutor che ci hanno accompagnati di qua e di là siamo subito partiti alla scoperta di nuovi angoli di mondo. Durante l’escursione del 1 aprile abbiamo visitato il bellissimo castello di Cochem e assaggiato l’eccellente vino del Pfalz nel museo Schlagkamp-Desoye a Senheim. Purtroppo non ho potuto partecipare alla gita a Bonn (avevo l’influenza!:/) ma c’ero alla visita guidata al centro storico e al Tour dei locali. Partecipare al corso introduttivo mi ha permesso di conoscere tante persone e di stringere già dall’inizio delle belle amicizie.

Le giornate sono dense di impegni e tempo per annoiarsi non ce n’è. Qui ogni giorno è una sorpresa e già comincio a pensare che sarà difficile ripartire!

Il tempo passa in fretta e il corso di orientamento si conclude presto: Inizia il nostro semestre a Trier. Auf geht’s!

Ein Kommentar

  1. Willkommen zurück im Weinland Rheinland Pfalz!
    Wir wünschen dir jede Menge tolle Begegnungen hier u freuen uns schon, deinen nächsten Eintrag zu lesen u so an deinen Erlebnissen teilzuhaben…
    Deine deutsche Familie aus der Südpfalz…
    LG

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