Forschungsdaten-Management bei Kafee, Tee und Keks

Mit der Veranstaltungsreihe „Research Data Lunch“ soll  während der Mittagspause in allgemeinen und disziplinenspezifischen Beiträgen die Thematik des Umgangs mit digitalen Forschungsdaten „schmackhaft“ gemacht werden.

Forschungsdaten zum Mittagessen? Das klingt nach schwerer und zugleich ungewohnter Kost. Schon das Wortungetüm „Forschungsdaten-Management“, das immer häufiger in der Wissenschaftspolitik zu vernehmen ist und mit dem die Aufforderung an die Forschenden verbunden ist, mit Forschungsdaten nachhaltig umzugehen, klingt sehr fremd. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch klarer, dass unter Forschungsdaten-Management alltägliche Prozesse in der Forschungspraxis zusammengefasst werden, die lediglich durch die digitale Transformation vieler Arbeitsweisen eine neue Qualität erreicht haben. Es geht daher darum, Arbeitsabläufe anzupassen, um den Mehrwert der digitalen Arbeitsweisen und Ergebnisse auch nachhaltig im Erkenntnisprozess ausschöpfen zu können.

Die Universität möchte die Wissenschaftler bei der Anpassung ihrer Arbeitsprozesse an die neuen Anforderungen, vor allem die der Drittmittelgeber, mit entsprechenden Services unterstützen. Daher wollen das Forschungsreferat und das Servicezentrum eSciences mit den Wissenschaftlern über das Thema Forschungsdatenmanagement ins Gespräch kommen. Mit der Veranstaltungsreihe „Research Data Lunch“ soll  während der Mittagspause in allgemeinen und Disziplinen-spezifischen Beiträgen die Thematik des Umgangs mit digitalen Forschungsdaten „schmackhaft“ gemacht werden.

Für die Vortragsreihe wurden Referenten der Universität Trier sowie externer Einrichtungen gewonnen. Jede der sieben Einzelveranstaltungen bietet Raum für Gespräche bei Kaffee, Tee und Keksen. Mittagessen kann gerne mitgebracht werden.

Weitere Informationen: www.esciences.uni-trier.de

Die Vorträge im Überblick

(jeweils von 12.30-13.30 Uhr im Gebäude D DM, Raum DM 32/35)

16. Mai
Georg Müller-Fürstenberger (Vizepräsident der Universität Trier): Auftakt und Begrüßung
Gisela Minn (Forschungsreferat, Universität Trier): „DFG-Antrag Abschnitt 2.4: ‚Umgang mit Forschungsdaten‘ Was erwartet die DFG von mir?“

23. Mai
Katrin Moeller (Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt/Universität Halle-Wittenberg):
„Roßtäuscher, Bolettenweiber und Lebzelter: Die Ontologie historischer Berufe – ODER – Wie wissenschaftsgetriebenes Datenmanagement Forschung erleichtert.“

30. Mai
Benjamin Raue (Rechtswissenschaft, Universität Trier):
„Urheberrechte in der Forschung“

20. Juni
Erich Weichselgartner (Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation; ZPID):
„Forschungsdatenmanagement in der Psychologie: Anforderungen, Werkzeuge, Standards.“

4. Juli
Thorsten Trippel (CLARIN/Sprachwissenschaft, Universität Tübingen):
„`Hilfe, jetzt auch noch Forschungsdatenmanagement‘: Problem oder Lösung?“

11. Juli
Sebastian Netscher (Leibniz-Zentrum für Sozialwissenschaften; GESIS)
„Forschungsdaten-Management und Förderauflagen zur Archivierung von Forschungsdaten in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.“

18. Juli
Stephan Mäs (Geoinformatik, Technische Universität Dresden):
„Forschungsdaten-Management in den Umweltwissenschaften“

2 Kommentare

  1. Gibt es bei der Ankündigung dieser Reihe möglicherweise ein Fehler bei der Ortsangabe?
    Der Raum DM 32/35 befindet sich im DM Gebäude – und nicht im D-Gebäude.

  2. Liebe Claudia Winter, vielen Dank für den Hinweis! Sie haben völlig Recht. Die Ortsangabe ist nun im Artikel korrigiert. Die Vorträge finden im DM-Gebäude in Raum 32/35 statt. Beste Grüße aus dem Redaktionsteam der CAMPUSnews

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