Mit coo­lem Coding mei­nen Wis­sens­durst befriedigen

Pro­gram­mie­ren macht Spaß, kann aber auch frus­trie­rend sein. Soviel wuss­te ich schon zu Schul­zei­ten, aber hab es seit­dem (lei­der) nicht wei­ter ver­folgt. Zum Glück habe ich hier die Chan­ce von Exper­ten zu ler­nen, mich selbst aus­zu­pro­bie­ren und wei­ter­zu­bil­den. Bei­spiels­wei­se konn­te ich mich mit Python, Construct2 und Unity beschäftigen. 

Ach­tung textrei­cher Artikel…hier die Kurzversion:

In die­sem Arti­kel möch­te ich ger­ne auf eini­ge Vor­zü­ge des Prak­ti­kums ein­ge­hen (mal wie­der) und anschlie­ßend eini­ge Bei­spie­le geben, wie­so mir das Prak­ti­kum so gut gefällt und was ich bereits ler­nen konn­te. Doch was hat das eigent­lich mit mir – dem Autor oder dem Leser – zu tun? Erst­mal zum Autor: Jeder der mich kennt weiß, dass ich (manch­mal zu) neu­gie­rig bin und mir ger­ne neu­es Wis­sen aneig­ne. Die­ses Prak­ti­kum und mei­ne Chefs bie­ten mir die Mög­lich­keit neben und wäh­rend mei­ner Arbeit genau das zu tun. Dafür bin ich dank­bar und freue mich das Prak­ti­kum ange­tre­ten zu haben. Zum Leser: wir leben in einer Welt in der Com­pu­ter all­ge­gen­wär­tig sind und aus nahe­zu kei­nem Beruf mehr weg­zu­den­ken sind. Das Ler­nen zumin­dest der Logik einer Pro­gram­mier­spra­che soll­te unter Umstän­den sogar zum Pflicht­cur­ri­cu­lum in der Schu­le gehö­ren und, mei­ner Ansicht nach, wird es das bestimmt frü­her oder spä­ter auch.

In mei­nem Post wer­de ich ver­schie­de­ne Din­ge aus mei­ner Per­spek­ti­ve schil­dern: es wird sich ein kur­zer Absatz über den Sta­tus Quo im Labor dre­hen und danach erzäh­le ich von drei Erleb­nis­sen, die im Zusam­men­hang mit dem Pro­gram­mie­ren stehen.

Sys­te­me zum Träumen

Es ist herr­lich, wenn ein Plan funk­tio­niert. Und damit ein Vor­satz ohne unnö­ti­ge Kom­pli­ka­tio­nen in die Tat umge­s­tetzt wer­den kann, braucht es eini­ger Vor­be­rei­tun­gen und eines Umfelds, was das auch ermög­licht. In die­sem Fall spie­le ich auf die Soft­ware an, die im Labor genutzt wird. Vie­les kann nach Belie­ben ver­än­dert und an die Umstän­de ange­passt wer­den ohne sich dafür ein Bein aus­rei­ßen zu müs­sen – ein­fach unfass­bar sexy. Kurz­um: ich bin sehr dank­bar für die gan­zen pfif­fi­gen Infor­ma­ti­ker, Soft­ware- und Spie­le­ent­wick­ler im Team mit denen ich das Pri­vi­leg habe zusammenzuarbeiten.

 

Eige­nes Spiel mit Construct2

construct2

construct2

Construct2 ist eine eine Pro­gram­mier­spra­che mit bereits vor­de­fi­nier­ten Bau­stei­nen die nach Belie­ben zusam­men­ge­fügt wer­den kön­nen. Mit die­sem Satz­bau­kas­ten ist es selbst dem Lai­en – wie mir – mög­lich inner­halb kur­zer Zeit ein Spiel zu kon­stru­ie­ren. In mei­nem Fall ein simp­ler Space-Shoo­ter à la Aste­ro­ids. Neben Aste­ro­iden kann man auch noch feind­li­che Raum­schif­fe abschie­ßen, die wie­der­um natür­lich zurück­schie­ßen, und Gegen­stän­de auf­le­sen. Das Gan­ze hat etwa zwei Tage gedau­ert und dann stand das Ding. Im nächs­ten pri­va­ten Klein­pro­jekt wer­de ich mich mal an einen Plat­for­mer her­an­wa­gen. Viel­leicht ja sogar beim dies­jäh­ri­gen Game Jam, wenn ich Zeit habe, neben mei­ner Arbeit als Helfershelfer.

 

Python Boot­camp

Python

Python

Hier an der Uni gibt es ein Groß­pro­jekt, eine Koope­ra­ti­on zwi­schen der Bio­lo­gie und der Infor­ma­tik. Im Zuge des­sen wer­den zwei Boot­camps zum The­ma Python ange­bo­ten. Glück­li­cher­wei­se hat­te ich die Chan­ce am Ers­ten Boot­camp im Mai teil­neh­men zu kön­nen und mei­ne Python-Kennt­nis­se wie­der auf­zu­fri­schen. Im Juni wird ein wei­te­res Python-Boot­camp ver­an­stal­tet und da bin ich sicher auch wie­der mit von der Par­tie. Sowas darf ich mir nicht ent­e­ge­hen las­sen. Natür­lich kann ich jetzt nicht wirk­lich ein x-belie­bi­ges Pro­gramm schrei­ben, dazu feh­len mir etwa 10.000 Stun­den Übung und eine Men­ge Erfah­rung, aber ich kann in einem gege­be­nen Gerüst etwas auf­bau­en. Viel wich­ti­ger ist aber wohl, dass ich einen gege­be­nen Pro­gramm­code nach­voll­zie­hen und lesen könn­te. Ein wei­te­rer posi­ti­ver Neben­ef­fekt des Boot­camps ist, dass mir mal wie­der vor Augen geführt wur­de wie wich­tig doch Spra­che ist. Damit mei­ne ich nicht nur die Wich­tig­keit von Pro­gram­mierspra­chen, son­dern auch die Tat­sa­che, dass unter Umstän­den ein Anwen­der und ein Pro­gram­mie­rer ein kom­plett ande­res Ver­ständ­nis von der Wirk­lich­keit haben. Bei­spiels­wei­se muss der unwis­sen­de Auf­trag­ge­ber eine Idee sehr genau durch­dacht haben und aus­ge­spro­chen prä­zi­se erkä­ren kön­nen, bevor der Fach­man­n/-frau eine Über­le­gung tat­säch­lich in ein funk­tio­nie­ren­des Pro­gramm umset­zen kann. Gera­de in inter­dis­zi­pli­nä­ren Teams scheint mir eine gemein­sa­me Basis für eine mög­lichst feh­ler­freie Kom­mu­ni­ka­ti­on essentiel.

Game Jam

game with US – Game Jam

Für alle die mit dem Kon­zept eines Game Jams nicht ver­traut sind hier eine kur­ze Defi­ni­ti­on: meh­re­re Personen(-gruppen) tref­fen sich und ent­wi­ckeln über einen gewis­sen Zeit­raum hin­weg (meist 48 – 72h) ein Spiel. Dabei sind Alter, Erfah­rung und pro­fes­sio­nel­ler Hin­ter­grund voll­kom­men irrele­vant. Im Rah­men des Game Jams – Game with US – wer­den auch noch zusätz­lich Tuto­ri­als ange­bo­ten, in die­sem Jahr bei­spiels­wei­se zu Unity und die Pro­gram­mie­rung ver­schie­de­ner Spie­le-Pro­to­ty­pen (z.B. FPS), sowie 3D Game Deve­lop­ment. Das dies­jäh­ri­ge The­ma war “Mad­ness” und die ent­wi­ckel­ten Spie­le waren her­aus­ra­gend. Alle Spie­le aus die­sem und den letz­ten Jah­ren sind übri­gens, für alle Inter­es­sen­ten, frei ver­füg­bar auf der Web­site. “No Return” ist bei­spiels­wei­se ein Spiel das ich jedem emp­feh­len kann; es lohnt sich.

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