Ein Monat später: Mein erster Eindruck von Trier

Ich finde es ein bisschen unglaublich, dass ich schon seit einem Monat in Deutschland wohne – ist das nicht verrückt?

Ich kann kaum glauben, dass ich vor einem Monat nach Amsterdam geflogen bin (ich habe meinen Flug nach Luxemburg verpasst, also musste ich schnell eine Alternative finden). Ich hatte mich gefragt, wie mein neues Zuhause sein würde, und ich hoffte, dass ich in Deutschland zufrieden sein werde… Natürlich wurde ich nicht enttäuscht! Trier ist eine wirkliche schöne Stadt in der Nähe von der luxemburgischen Grenze, und, um ganz ehrlich zu sein, ich kann mir nicht vorstellen, woanders in Deutschland zu leben… Ich denke, dass es viel besser für mich ist, in einer kleineren Stadt zu wohnen; wenn ich in einer großen Stadt wohnen würde, würde es schwieriger sein, mich einzuleben, denn ich komme selbst aus einer kleinen Stadt in Nordwestengland. Das schöne Wetter und das Land haben mir sehr dabei geholfen mich einzuleben!

Also, was habe ich im ersten Monat gemacht? Es tut mir leid, aber es waren leider keine Ferien für mich; stattdessen habe ich für fast einen Monat das Einführungsprogramm der Universität mitgemacht. Wie die britischen Universitäten, bietet die Universität Trier ein Einführungsprogramm an, um die neuen Austauschstudenten zu begrüßen und in die vielen neuen Aspekte der deutschen Kultur einzuführen. Deswegen haben wir Ausflüge, Sprachkurse und auch Stadtführungen gemacht, in denen wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und Umgebung gesehen haben. Die Tutoren und das Programm haben uns auch mit der deutschen Bürokratie geholfen… Ich dachte, dass ich nach meinem Austauschsemester in Frankreich fertig mit der Bürokratie bin, aber ich habe ganz schnell entdeckt, dass das in Deutschland gar nicht so schlimm ist!

Ich habe nicht nur die Kurse gemacht und viele Formulare ausgefüllt, obwohl diese Aufgaben vielleicht die wichtigsten Aspekten der Einführung waren, wir haben auch ein paar prächtige Städte besucht. Während dieses ersten Monats sind wir nach Cochem, Senheim und Bonn gefahren: in Cochem haben wir das Schloss besucht; die Weinprobe in Senheim hat uns sehr gut gefallen (weißt du, dass man „Prosit“ und nicht „Prost“ sagen soll, wenn man Wein trinkt?); und in Bonn haben wir das Geburtshaus Beethovens gefunden (ich kann ein Besuch des Geburtshauses wirklich empfehlen… Besonders für Musikfans, wie mich!) Außerdem habe ich durch die Ausflüge viele andere Austauschstudenten von vielen verschieden Ländern kennengelernt, nicht nur aus dem zweiten Semester, sondern auch aus dem Ersten. Wir treffen uns gern, um eine Exkursionen in Trier zu unternehmen oder in eine andere Stadt zu machen. Letztes Wochenende bin ich zum Beispiel mit einer amerikanischen Studentin und zwei meiner Kamaraden aus Lancaster nach Luxemburg gefahren, und wir hatten so viel Spaß daran!

Es ist noch viel Zeit bis zu dem Ende meines Austauschs, und ich bin ganz sicher, dass es aufgrund meiner Kurse oder anderen Dingen, wie Heimweh oder Kulturschock, schwieriger werden wird. Aber im Augenblick freue ich mich darauf den Rest des Semesters zu erleben!

Hier sind ein paar Fotos von meinem ersten Monat hier:

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Auf Englisch:

I’m finding it a bit hard to believe, but I have already been in Germany for a month – isn’t that crazy? I can’t believe that more than a month has passed since I got on the plane to Amsterdam (having missed my flight to Luxembourg), wondering what my new home would be like and hoping that I would be happy here. I have to say, I’ve not been disappointed! Trier is an absolutely beautiful little city near the Luxembourgish border, and, if I’m honest, I can’t imagine living anywhere else in Germany: the fact that I’m not living in an enormous city has actually really helped me to settle in – and of course the good weather and beautiful scnenery has helped too!

So, what have I actually been up to during this first month? Well, I’m sorry to say that I’ve not just been on a month-long trip around Germany; the biggest part of this first month has revolved around the university’s orientation program. Just like British universities, Trier runs a program every semester that helps to welcome the new international students to Trier and introduce us to aspects of German life and culture through day trips, tours of the city and language classes, as well as helping us with a lot of the administration that comes with living in Germany. I thought I had seen the back of the piles of papers that I had encountered last semester in France, but I was seriously mistaken!

However, it hasn’t all been classes and form filling, even if that is possibly the most important part of the orientation process. We have also visited some incredible towns and cities: alongside a lovely tour of Trier on our first weekend, we have since visited Cochem Castle, enjoyed a wine tasting session in Senheim (Did you know that instead of saying ‚Prost‘, you should actually say ‚Prosit‘ if you’re drinking wine?) and visited the house in which Beethoven was born in Bonn. On top of all of this, we’ve met lots of fellow international students from all over the world here, and we still meet up for trips, both in Trier and elsewhere. For example, last weekend I was able to go to Luxembourg with two of my classmates from Lancaster and one of our American friends, and it was so much fun!

There’s still a lot of time to go here in Trier, and I’m sure that sooner or later things will start to get tougher, whether it be because of my classes or because of things like homesickness and culture shock. For the moment though, I can’t wait to see what the remaining months will hold!

Here are a few pictures from my first month here:

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