„Nikolaus Koch Stiftung: Ein enorm wichtiger Partner“

Dr. Jennifer Hennen (links) und Prof. Dr. Brunhilde Blömeke (Vierte von links) stellten den Vorstandsmitgliedern der Nikolaus Koch Stiftung, Prof. em. Dr. Dietrich Dickertmann, Sabine Plate-Betz, Dr. Manfred Bitter und Edmund Schermann (von links) sowie Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel die Funktionen des Tischdurchflusszytometers vor. Foto: Peter Kuntz

 

 

Seit 1994 hat die Nikolaus Koch Stiftung die Universität Trier mit einem Finanzvolumen von beinahe 11 Millionen Euro gefördert. Turnusmäßig besucht der Vorstand die Universität.

Dank der Unterstützung durch die Stiftung konnten Professuren – wie zuletzt in der Pflegewissenschaft – eingerichtet, Projekte durchgeführt, Programme angeschoben, Geräte angeschafft und Förderpreise verliehen werden. In regelmäßigen Abständen verschafft sich der Vorstand der Nikolaus Koch Stiftung vor Ort ein Bild, wie die Mittel an der Universität eingesetzt werden und was sie bewirken. Beim jüngsten Besuch Anfang Mai wurden den Vorstandsmitgliedern Dr. Manfred Bitter, Prof. em. Dr. Dietrich Dickertmann, Edmund Schermann und Sabine Plate-Betz beispielhaft drei Förderprojekte vorgestellt.

„Der Besuch des Vorstands ist ein bedeutendes Ereignis, weil die Nikolaus Koch Stiftung ein enorm wichtiger Partner der Universität ist“, betonte Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel bei der Begrüßung den Stellenwert der Stiftung.

Die Umwelttoxikologie konnte mit Hilfe der Nikolaus Koch Stiftung ein  Tischdurchflusszytometer beschaffen. Mit Hilfe des Gerätes wird analysiert, wie Substanzen auf Zellen einwirken und sie verändern. „Wir sind sehr auf dieses Instrument angewiesen. Es ist quasi Tag und Nacht im Einsatz“, unterstrich Prof. Dr. Brunhilde Blömeke den hohen Nutzwert des Zytometers. Ihre Mitarbeiterin Dr. Jennifer Hennen präsentierte die Funktionsweise und Anwendungsbereiche des Geräts, an dem auch Studierende arbeiten.

Häufig im Einsatz sind auch die Mitarbeiter der Forschungsstelle Mittelstand, um den Austausch zwischen Unternehmen der Region und der Universität anzukurbeln. Die Nikolaus Koch Stiftung hat der Forschungsstelle eine Starthilfe gewährt. Prof. Dr. Jörn Block berichtete als Leiter der Forschungsstelle dem Stiftungsvorstand über die von der Einrichtung initiierten Projekte, den aktuellen Stand und die perspektivischen Ziele, die in der Gründung eines Institutes zusammenlaufen. Block betonte, dass sich die Forschungsstelle auf die Region ausgerichtet habe und gemeinsame Projekte mit mittelständischen Unternehmen in Forschung, Lehre und Transfer realisiere. „In der Großregion gibt es keine vergleichbare Einrichtung“, versicherte Block den Vorstandsmitgliedern. Die Geschäftsführung liegt in Händen von Dr. Alexandra Moritz und Dr. Christan Fisch.

Dank der Nikolaus Koch Stiftung konnte die Universität das Anliegen verfolgen, Studium und Lehre durch die innovative Entwicklung digitaler Inhalte und Verfahren weiterzuentwickeln. Dazu hat die Universität 2014 erstmals die Initiative „Innovative Lehre“ ausgeschrieben, die aktuell in die dritte Förderphase geht. „Das Programm ist ein wichtiges Instrument für die E-gestützte Lehr-Lernförderung. Wir wollen Lehrenden einen Anreiz bieten, digitale Medien in die Lehre einzubinden“, erläuterte Bianca Höfler-Hoang, Leiterin der Koordinationsstelle E-Learning.

„Wir bleiben im Dialog und eine der Universität freundlich gestimmte Stiftung“, zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Manfred Bitter abschließend zufrieden mit den lebendigen und eindrucksvollen „Verwendungsnachweisen“ der Fördermittel der Nikolaus Koch Stiftung.

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