Powwow – wow!

„Graduation Powwow“ ist eine jährliche Festlichkeit zu Ehren der indigenen Absolventen von Highschool und Uni. Im Allgemeinen bezeichnet ein Powwow eigentlich die Zusammenkunft eines oder mehrerer Stämme, um zu feiern und zu tanzen, die eigene Kultur zu zelebrieren. Was es in diesem Jahr zu sehen gab, erfahrt ihr hier.

Das Bemerkenswerte…

Wie in jedem Jahr werden die indigenen Absolventen von Highschool und Uni in Saskatoon in einer eigenen Feier geehrt. Wie auf den Bildern weiter unten zu sehen ist, war das Wetter absolut herrlich, einfach perfekt. Auch die Örtlichkeit im Zentrum der Uni auf der großen Wiese, die man „The Bowl“ nennt, hat zum Anlass gepasst. Es braucht ja nicht viel um mich glücklich zu machen. In diesem Fall genügte eine grüne Wiese, Trommelmusik und dazu passende Tänze in beeindruckenden Regalia.

Ich hatte mich als Freiwilliger eingetragen und war für den Aufbau der Festwiese zur Hand. Das hieß mein Arbeitstag begann um kurz vor 7, endete aber glücklicherweise gegen 10 Uhr – pünktlich zum Start des ganzen Spektakels. Nach dem Einlauf und der Ehrung der Absolventen gab es einen Trommelmusik-, sowie einen Tanz-Wettbewerb; zuerst, noch vor der Mittagspause für Kinder und jugendliche Tänzer und Musiker. Nach der Mittagspause ging es weiter mit dem Wettkampf für Erwachsene.

 

Das Merkwürdige…

Die Präsentation und gerade die Ansprachen während den Feierlichkeiten waren sanft beschrieben: politisch sehr korrekt. Da kam zumindest bei mir keine Stimmung auf. Zum Glück änderte sich das als der kulturelle Teil startete. Ich hatte manchmal auch das Gefühl, dass Teile der Veranstaltung und der Ansprachen einen Hauch von affirmative action an sich hatten. Nicht unevrständlich, da es sich im Bezug auf die einheimische Stammesbevölkerung und die First Nations um eine recht junge Geschichte handelt. Aber damit soll der persönliche politische Kommentar auch zu Ende sein. Um eine großartig differenzierte Analyse vorzulegen, bin ich auch nicht qualifiziert.

Trotz allem, wenn ich etwas kritisieren sollte, dann wäre es das magere und schlichtweg teilweise traurige Essen. Natürlich müssen meine Erwartungen nicht zwangsläufig erfüllt werden, aber zumindest etwas Anständiges hätte es schon geben können. Erwartet hätte ich der Kultur entsprechende Speisen, was wie mir gesagt wurde, etwas Trockenfleisch und sowas wie Stockbrot gewesen wäre. Anstelle dessen gab es ein Cateringservice, der Burger, Wraps und Hot-Dogs vertrieb. Zum Glück bekam ich als Helfer einen Essensgutschein, denn ich hätte ungern ein sehr überteuertes und obendrein schlechtes Mittagessen auf eigene Kosten gehabt.

 

Bilderreihe Powwow

 

Ein Kommentar

  1. Hallo Maxi, danke für die farbenfrohe Bilder. Es macht mir großer Spass dein Blog zu besuchen.
    Mama 🙂

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