Kolumbien oder das eigentliche Ende meines Erasmusaufenthaltes

Eigentlich stand mein Abschlusspost über meinen Erasmusaufenthalt schon fest. Was hat mir gefallen und was nicht? Was werde ich vermissen und was nicht? Aber ich habe ihn ewig hinausgezögert. Und warum? Weil für mich eigentlich erst jetzt – 7 Wochen nach meiner Rückkehr aus Frankreich – mein Erasmus richtig beendet ist. Ich bin für 3 Wochen nach Kolumbien geflogen.

Kolumbien stand ursprünglich nie ganz oben auf meiner „Länder die ich unbedingt als nächstes besuchen muss“-Liste. Aber dann kam Maria Juliana. Ich traf die kleine Bogotana in Lyon. Sie studierte dort Jura. Wir freundeten uns also an und sie erzählte mir von zu Hause. Von verrückten Rezepten mit Kochbananen („plátano„), wir tanzten Salsa und hörten Reggaeton (Wer würde zu diesen Rhythmen nicht in Urlaubsstimmung kommen?), sie verspottete unsere kleinen europäischen Früchte und schließlich lud sie mich zu sich und ihrer Familie nach Bogotá ein. Könnte es eine bessere Gelegenheit geben, eine so entfernte Kultur kennenzulernen als bei einer einheimischen Familie zu wohnen? Schließlich spreche ich kein Spanisch – da Latein ja die viiiieeeel sinnvollere Wahl in der Schule war, weil man es immer gut gebrauchen kann, wenn man gerade einem römischen Legionär über den Weg läuft.

Im Februar buchte ich also Hin- und Rückflugticket nach Bogotá.

Einmal auf die andere Seite der Welt bitte. Tschüss Europa und hallo tropisches Klima, Südhalbkugel und 7 Stunden Zeitverschiebung.

Sobald die Buchungsbestätigung da war, setzte die Vorfreude ein. Klar, dass da bei den Eltern erstmal pure Panik ausbricht. Kolumbien? Ist es da nicht total gefährlich? Gibt es da nicht auch ganz schlimme Krankheiten? Und Drogen? Muss das sein? Warum nicht gleich Afghanistan? Verständlich. Aber ich war schon zu entschlossen, um mich noch umstimmen zu lassen.

Kolumbien ist landschaftlich und klimatisch extrem vielfältig. Es gibt Regenwälder mit riesiger Tiervielfalt, sehr gefährliche Gebiete entlang der Venezuelanischen Grenze und im Bereich um Cali, schwül-heiße Gebiete in denen es nie unter 29 Grad abkühlt bis hin zum kühlen Bogotá, in dem es zwar auch feucht, durch seine Höhe von 2400 m über dem Meeresspiegel aber nicht mehr mollig warm ist. Top-Reisetipp für alle die mal nach Bogotá wollen: Lasst vorher die Luft aus euren Cremefläschchen und Shampoo-tuben. Sonst fliegt euch der Inhalt in Bogotá um die Ohren und vor allem an die Wand (der Familie, die euch so nett eingeladen und aufgenommen hat). Peinlichkeitsstufe 7,5 von 10.

Es stellte sich heraus, dass die Eltern von Juli leider überhaupt kein Englisch sprechen. Meine Konversationen mit ihnen waren also französisch mit spanischen Endungen. Funktioniert erstaunlich gut! Zumindest die Kernmessage kommt an. Außerdem kann man sich natürlich über Gesten auch ganz gut verständigen, im WLAN ist Google translate ein treuer Freund und irgendwie sind viele Situationen einfach selbsterklärend. So ist dem Avokadoverkäufer natürlich auch klar, dass man bei ihm kein Visum beantragen oder Auto leasen will. Ein paar Brocken hatte ich aber (wahrscheinlich dank Französisch) auch in null Komma nichts drauf und habe schnell recht viel verstanden. Mit Julis Freundinnen sprach ich also fiesestes Spenglisch.

Ein wirklich kleiner Teilausschnitt von Bogotá

Bogotá ist wahnsinnig riesig und es regnet quasi täglich. Wer schöne Architektur sucht, sollte eine andere Stadt wählen. Es gibt unzählige Malls, in denen man alles Erdenkliche kaufen kann. Während andere auf der Straße zwischen fahrenden (!) Autos herumlaufen und versuchen Zuckerwatte, Stifte und Kochbücher zu verkaufen, leuchten, funkeln und strahlen die Geschäfte in den meisten Malls um die Wette. Tiffany’s, Gucci, Samsung Flagship Store und der Hundeausstatter mit Swarovski-Kollektion – alles was das Herz begehrt auf meist 3 Etagen. Bogotá scheint außerdem nie zu schlafen. Selbst wenn man nachts (natürlich im Taxi oder Uber – denn gelaufen wird nicht) unterwegs ist, sind Friseure, Supermärkte und Co oft geöffnet. Uber ist übrigens auch in Kolumbien verboten. Nur kümmert sich dort niemand darum. Man muss sich als Mitfahrer im Uber also nach vorn setzen, damit es nicht auffällig ist. Gelegentlich kommt es auch zu Attacken der Taxifahrer auf Uberfahrer, weil die Taxifahrer um ihre zahlende Kundschaft fürchten. Einer meiner Uberfahrer wurde gerade von einem Taxifahrer angeschrien, dass ihm die Haare senkrecht nach hinten standen, während ich Anstalten machte ins Auto einzusteigen. Ein paar Schläge und Tritte bekam auch das Auto des armen Kerls noch ab, bevor wir dann im Affenzahn losfuhren und wie immer in schwindelerregenden Serpentinen um die Schlaglöcher herumjagten. Sich anzuschnallen wurde meistens zwar belächelt, ich zog es jedoch trotzdem meist vor ein bisschen verlacht zu werden. Eigentlich wäre ein Motorradhelm die perfekte Bekleidung in den Ubers und Taxis gewesen.

Ein riesiges Highlight in Kolumbien ist es, die Obstabteilung eines Supermarktes zu besichtigen. Neben den herkömmlichen Früchten, wie Ananas, Banane und Papayas sind unzählige Früchte im Angebot, die ich vorher weder gesehen, gegessen noch von ihnen gehört hatte: Cherimoya. Granadilla. Guanabana (die so groß ist wie ein Menschenkopf), Lulo, was vor allem als Saft getrunken wird und viele weitere Schätze der Natur aller Farben, Größen und Geschmacksrichtungen. Mangos isst man in Kolumbien mit Salz und Limette. Klingt komisch – und ist absolut göttlich! Manche machen auch noch Honig und Süßmilch drauf, aber das war mir dann doch zu viel des Guten. Es gibt übrigens mehr als einfach nur DIE Mango. Meine Familie muss mich für unterbelichtet gehalten haben, als mir beim Anblick der verschiedenen Mangosorten fast die Augen aus dem Kopf gefallen sind. Gängig sind 3 verschiedene Arten. Die erste Sorte ist innen grün, nicht ganz so süß und recht fest, die zweite grell gelb und wird als einzige nicht in Stücke sondern in Quasi-Pommes-form geschnitten und die dritte ist die bei uns bekannteste orange-gelbe, knallsüße und glibschige Mango. Außerdem bekommt man bei den Mangoständen auf der Straße (die gesunde Form unserer Würstchenbude) 3 Mangos in einem Becher für umgerechnet 1 Euro.

Tamal (links) und patacones (rechts)

Der Verkehr in Bogotá ist das absolute Grauen. Nicht nur, dass man ständig glaubt, man würde nicht lebendig ankommen, man steht auch zu jeder Tages- und Nachtzeit im Stau. Als ich mit meiner Freundin einmal zu Flughafen fuhr, meinte sie, dass um diese Zeit kein Verkehr sei (Das hielt ich damals schon für ein Gerücht). Sie lag falsch. Wir kamen 20 Minuten bevor der Flieger starten sollte am Flughafen El Dorado an. Meine Laune war im Keller – 2 Nahtoderfahrungen in den letzten 30 Minuten (unser Taxifahrer meinte nämlich, dass auch in Kreisverkehren rechts vor links gilt, oder er hatte eventuell keinen Führerschein, oder war taub und blind) und jetzt auch noch den Flieger verpassen. Wir bekamen den Flieger natürlich. Nur in Kolumbien…. in Frankfurt wären wir schon für die Frage ausgelacht worden, ob wir diesen Flieger noch schaffen. Ich hatte vor Schreck meine 1,5 Liter Wasserflasche, die noch halb voll war, im Handgepäck vergessen. Niemand hat es gemerkt. Am Security-Check haben sie wahrscheinlich Filme auf ihren Bildschirmen angesehen anstatt dem Gepäck.

Am schlimmsten sind allerdings die Busse, geben sie Gas, ist es hinter ihnen erstmal schwarz. Wie ironisch es mir vorkam, dass wir hier versuchen die Umwelt durch so viele kleine Beiträge zu schützen. Umweltschutz steht dort sicherlich nicht mal im Wörterbuch. Viele Leute laufen sogar mit Atemschutzmasken herum. Hinter dem klapprigen Luftverschmutzerbus steht dann das neueste Modell des Porsche Cayenne und daneben ist die Müllabfuhr am Straßenrand unterwegs. Die Müllabfuhr sind Fahrräder mit Bollerwagenanhängern. (Bild s.u.) Die werden dann dermaßen vollgepackt, dass man sich fragt, ob die Jungs vorher Statik studiert haben.

Meine Lieblings-Random-Information war, dass Autos nur jeden zweiten Tag benutzt werden können. Je nach Kennzeichen an geraden oder ungeraden Daten. Mit dieser Regel soll der Verkehr in Bogotá entlastet werden. Das funktioniert natürlich überhaupt nicht. Die Einwohner besitzen also alle zwei Autos. Als ich meine Freunde ungläubig fragte, ob tatsächlich jeder zwei Autos besäße, konnten sie meine Belustigung nicht nachvollziehen. Für sie ist es natürlich ganz selbstverständlich. Dafür werden übrigens doppelt so viele Parkplätze benötigt. Super Regel also!

Die Wanderung auf den Cerro de Monserrate (Ein 3152 m hoher Berg der Gebirgskette die Bogotá umzingelt) zu der gleichnamigen Kirche ist ein Muss für jeden Besucher der Stadt. Man sieht im Hintergrund stets die Berge, egal wo man sich in Bogotá gerade befindet und dieser Punkt ist einer der höchsten. Hier bekam ich eine kleine Idee des Ausmaßes der Stadt. Häuser wie kleine Pünktchen, die sich bis zum Horizont in alle Richtungen erstrecken – und das ist noch lange nicht die ganze Stadt.

An einigen Stellen der Bergkette ziehen sich Wohngebiete an den Hängen entlang. Dies sieht man vor allem nachts, wenn dort die Lichter aufleuchten. Ich fragte meine Freundin, wer denn dort wohne. „Das sind Slums. Seit letztem Jahr sind sie nicht mehr illegal und haben jetzt Beleuchtung und Wasseranschluss bekommen.“ Vor meinen Augen erscheinen Szenen aus Enrique Iglesias Musikvideos in Ghetto-Romantik und ich frage ganz aufgeregt, ob wir dort mal hinfahren könnten. „NEIN?! Es ist gefährlich dort auch nur mit dem Auto langzufahren!“ Ok verstanden. Das entzieht sich meinem europäischen Urteilsvermögen. Für mich bedeutet „gefährliches Viertel“, dass kein zweites Handy dazugelegt wird, wenn ich meines liegen lasse. Aber in Gebieten mit großer Armut gibt es eben auch andere Regeln, an die man sich halten sollte. Bogotá selbst ist sehr sicher. Man muss sich nicht fürchten herumzulaufen, den Geldbeutel aus der Tasche zu ziehen, man wird auch nicht einfach überfallen. Soldaten und Polizisten sind allgegenwärtig. Die Polizisten sind jedoch nicht sehr gebildet, vermutlich, da so viele benötigt werden. Wer einen Polizisten nach dem Weg oder einer Auskunft fragt, erhält mit hoher Wahrscheinlichkeit falsche Informationen.

Über den Dächern Calis

In Cali, der Hauptstadt der Salsa und des Kokains, wo zu Tag- und Nachtzeit 30 Grad herrschen, sieht das schon anders aus. „Gefährlichste Stadt Kolumbiens“ – da mussten wir natürlich mal hin. Hier wurden wir selbst von Passanten auf der Straße ständig im Vorbeigehen darauf hingewiesen, dass es hier Taschendiebe gäbe, dass es gefährlich sei und dass wir aufpassen sollten. Das gibt einem schon ein komisches Gefühl. Die zwei Engländer und ich fielen auf wie bunte Hunde. Alle einen Kopf größer als die Kolumbianer, abgesehen von mir auch völlig weißhäutig und einer sogar blond. Also die Rucksäcke auf den Bauch geschnallt und weiter. In Calis Innenstadt war es einfach nur ohrenbetäubend laut. Die Straßen bestehen nur aus Läden, die sich gegenseitig mit Megaphonen, Musik und Marktschreiern versuchen zu übertönen. Verkauft wird scheinbar absoluter Unsinn. Badetiere, Schmuck, gefälschte adidas-Kleidung und Fußballtrikots. Dazwischen die klassischen Stände für Mangos, Avocados, Zuckerrohrlimonade und Co. Ein Verkäufer von Trikots schenkte mir eine kolumbianische Flagge – so ungewöhnlich und besonders ist dort ein Europäer. Es wirkte wie eine einzige Touristengegend, nur dass es eben gar keine Touristen gibt. Scheinbar kaufen die Einheimischen diesen Kram tatsächlich selbst.

Auch Cali ist umgeben von Bergen. Einen Tag planten wir auf den Cerro de las Tres Cruces – also den Berg mit den drei Kreuzen – zu wandern. Eine atemberaubende Aussicht wurde versprochen. Stattdessen wurden wir schon am Fuße des Berges aus Restaurants und Gärten heraus angesprochen, dass wir umdrehen sollten da es gefährlich sei. Die Bergbewohner würden ja nur auf Touristen warten um sie zu überfallen.

„Wenn ihr ausgeraubt werdet, habt ihr noch Glück.“

Nachdem wir in 4 aufeinenderfolgenden Straßen diesen Hinweis bekamen, gaben wir auf und ließen die Vernunft siegen. Als ich im Nachhinein Juli berichtete, dass wir in Erwägung gefasst hatten, diesen Berg zu besteigen, musste ich mir einiges anhören. Es fielen die Worte leichtsinnig, idiotisch und einige Flüche. Leider lag sie zu dieser Zeit mit Fieber in Bogotá und wir mussten uns auf Tipps und Aussagen von Fremden (Kolumbianern) verlassen. Im Endeffekt kamen wir aber in keine brenzligen Situationen und flogen schließlich mit der Drone des einen Engländers (was für ein geniales Ding!) auf den Berg um ihn uns doch noch anzusehen. Immerhin gab es wirklich sehr feurige Salsa-Partys und ich habe mein erstes Kokain gesehen. 2,30 Euro für ein kleines Päckchen. Da kann man schon Pablo Escobar-Gefühle bekommen, wenn man an die 40-fache Preissteigerung bis Europa denkt. Aber ich ziehe doch vor, nicht damit im Gepäck erwischt zu werden. Im Knast in Kolumbien – danke diesmal nicht.

Meine besten Freunde die Seeigel

Ein völliges Gegenteil hierzu war die Insel San Andrés. Der harmloseste Fleck, den ich mir vorstellen kann. Ein karibisches Paradies, wie man es von Postkarten und Windows Screensavern kennt. Die Einwohner der Insel bekommen ein Mindesteinkommen von Kolumbien, denn wirklich arbeiten kann man nicht. Man ist von morgens bis abends klitschnass. 37 Grad rund um die Uhr. Das Aufhängen der Bikinis kann man sich sparen, die trocknen ohnehin nicht. Palmen, türkises Meer so flach dass ich mir bei dem Versuch zu schwimmen das Knie aufschlug und die einzigen Leute die arbeiten, verkaufen Kokosnüsse gefüllt mit Piña Colada. Ich (Held) habe es natürlich nur durch einen Schutzengel behütet geschafft, nicht in einen Seeigel zu treten. Da wäre der Aufenthalt direkt ruiniert gewesen. Also merken: nicht einfach blindlings über die Klippen laufen – so wie zum Beispiel ich. Juli pfiff mich zurück, da sie die Lage sofort gepeilt hatte. Meiner Meinung nach, hatten die Klippen eben schwarze Punkte. Da stand ich dann also wie ein trauriger Flamingo auf einem Fuß inmitten schwarzer Punkte. Wie durch ein Wunder bisher unverletzt. Wie immer mehr Glück als Verstand. Ich konnte mich schließlich zurück an den Strand retten. So ein 30 cm langer Stachel im Fuß war nicht die Art von Souvenir an das ich gedacht hatte.

Johnny Cay – eine Mini-insel neben San Andrés

Das Wasser ist warm wie eine Badewanne und so klar, dass Schnorcheln überflüssig ist. Es ist ein Ort an dem man wirklich dem Leben entfliehen kann. San Andrés scheint ein bisschen das Mallorca Südamerikas zu sein. Jedenfalls stach ich scheinbar ziemlich aus dem Bild. Nicht einmal an der Rezeption unseres sehr komfortablen Hotels konnte ich mit Englisch etwas erreichen. Dafür waren wir innerhalb von wenigen Stunden nach unserer Ankunft Popstars. Fremde kamen und fragten meine Freundin – heimlich oder öffentlich – woher ich denn käme. Beim Buffet stellten sich immer wieder andere Gäste oder sogar Angestellte neben mich und gaben mir ungefragt Ratschläge, was ich probieren sollte. Die Dame, die die Namen der Gäste aufschrieb, die gern neue Handtücher wollten, schaffte es außerdem meinen Namen so dermaßen zu verkennen, dass ich es gar nicht erst mit Korrekturen versuchte. M – C – O – C – K – L – I – C – H. Nachdem sie es geschrieben hatte, drehte sie ihr Buch zu mir um. Ich unterdrückte das Lachen. Immerhin ein paar richtige Buchstaben. „Ja, genau so werde ich geschrieben. Danke.“ Fortan kopierte sie den Namen einfach immer ab und keiner von uns beiden versuchte sich daran ihn auszusprechen.

Auf Julis Unidach

Für jeden, der ein bisschen Reisefieber hat, ist Kolumbien definitiv ein extrem interessantes Ziel! Spanisch sollte man ein wenig verstehen oder jemanden bei sich haben, der es beherrscht, aber kulturell, an Vegetation (ich bin übrigens zum ersten Mal an einer Liane geschwungen), kulinarisch und wer Salsa- und Reggaeton liebt auch musikalisch hat dieses Land so viel zu bieten!

Nun ist mein Erasmus wirklich vorbei und ich kann euch nur sagen: Nehmt die Möglichkeit wahr einen Auslandsaufenthalt zu machen! Egal wohin ihr geht, ihr trefft Leute aus der ganzen Welt! Seid offen und neugierig, engagiert euch und werdet aktiv! Es ist bequemer zu Hause zu bleiben aber es ist so extrem aufregend und lehrreich die Welt zu entdecken. So leicht wie mit Erasmus wird es nie wieder einfach mal ein halbes Jahr woanders zu wohnen und so viele Freunde zu finden! Nach insgesamt zwei Auslandsjahren in meinem Studium habe ich in so vielen Ländern Freunde, die sich über Besuche freuen, von denen ich viel lernen kann und sie von mir. Lasst diese Chance nicht aus Faulheit verstreichen, denn sie kommt nie mehr zurück! Ich wünsche euch viel viel Spaß bei euren eigenen Erasmus-Erfahrungen und freue mich über eure Nachrichten, Kommentare und Fragen.

Schallplatten- und Büchershop in Cali

Die „Müllabfuhr“ – hier noch ganz leer

2 Kommentare

  1. Wieder mal ein wunderschöner Bericht und tolle Fotos, Frau Mücklich! In Bogotá kann man als Student/in der Uni Trier übrigens auch ein Austausch-Semester oder -jahr verbringen – an der Universidad Nacional de Colombia.

  2. Vielen Dank, Frau Mücklich, für die vielen, regelmäßigen und vielseitigen Blog-Einträge und diesen schönen Abschlusstext. Toll, dass der ERASMUS-Aufenthalt Ihnen neben den vielen Erfahrungen auch diese Freundschaft nach Kolumbien beschert hat. Ihnen alles Gute für den Start zurück an der Uni Trier!!

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