Deutsch lernen und Deutschland kennenlernen

Bereits zum 47. Mal sind Studierende der amerikanischen Georgetown University zur Summer School nach Trier gekommen.

Bis zum 8. Juli belegen die 16 Studierenden der Universität im Washingtoner Stadtteil Georgetown an der Trierer Universität fünf Wochen lang Deutsch-Intensivkurse, reisen durch die Region und besuchen interessante Städte und Sehenswürdigkeiten. Begleitet werden sie von Prof. Peter Pfeiffer, der das Programm an der Georgetown University leitet und in einem Literaturkurs unterrichtet sowie von Julia Götze und Josh Seale, beide Dozenten an der Georgetown University. Auf Seiten der Universität Trier werden die Gäste vom Akademischen Auslandsamt und Lisa Ecker betreut, die das Programm gestaltet und als Lehrerin unterrichtet.

Lisa Ecker hat eine besondere Beziehung zur Georgetown University. Von August 2015 bis Mai 2016 verbrachte sie zwei Semester in Washington. „In dieser Zeit bin ich fachlich und menschlich gewachsen. Ich habe den kulturellen Austausch und die Erfahrungen des Auslandsaufenthalts sehr genossen und würde die Zeit auf keinen Fall missen wollen. Ich habe in Washington tolle Menschen getroffen und einmalige Erfahrungen gemacht. Die Stadt ist wunderschön und hat kulturell sehr viel zu bieten“, blickt die Lehramt-Studentin auf ihre Erfahrungen und Erlebnisse zurück.

In ihrem zweiten Semester hat sie sich dort intensiv mit dem Advanced Kurs befasst, in dem Studierenden die Sprache im Kontext der deutschen Geschichte von der Nachkriegszeit bis heute nähergebracht wird. „Ich finde das Thema sehr spannend und habe mich aus diesem Grund gefreut, als ich das Angebot erhielt, den Kurs im Rahmen der Summer School in Trier zu unterrichten“, sagt sie.

Als Organisatorin des Programms möchte sie dafür sorgen, dass die Studierenden der Gorgetown University in Deutschland freundlich empfangen werden und dass ihnen eine ebenso schöne Zeit geboten wird wie sie sie während ihres Aufenthalts in Washington erfuhr. „Aus diesem Grund macht mir meine Arbeit großen Spaß und es freut mich, auf diese Weise mit der Georgetown University verbunden zu bleiben.“ Zum Wohlfühlklima tragen auch die Gastfamilien in Trier bei, bei denen die amerikanischen Studierenden wohnen.

Zur Tradition der Georgetown Summerschool in Trier gehört die Begrüßung durch den Universitätspräsidenten. Professor Michael Jäckel nahm die 16 Studierenden beim offiziellen Empfang mit zu einem Spaziergang durch die Geschichte der jungen Universität Trier und zu ihren historischen Wurzeln. Einige Tage später führte er die Gruppe durch den Uniweinberg, wo die Studierenden viel Wissenswertes über den Weinbau erfuhren und an den Reben arbeiteten. Bei einem wunderschönen Ausblick auf Trier und Brezeln genossen sie eine Kostprobe des Uniweins.

Ein weiteres außergewöhnliches Erlebnis des stattlichen Rahmenprogramms der Summer School war eine Führung durch den Dom mit Michael Bollig. Er hat lange Zeit als Geistlicher an der Universität Trier gearbeitet und ist nun als Pastor in einer Gemeinde in der Nähe tätig. Er vermittelte allerlei Hintergrundinformationen und gab der Führung eine sehr persönliche und spannende Note.

„Ich bedanke mich sehr für die immer wieder freundliche und großzügige Aufnahme an der Universität Trier. Und das ist nicht so daher gesagt, sondern sehr ernst gemeint“, betonte Prof. Peter Pfeiffer. „Den meisten Teilnehmern bleiben die Wochen in Trier als ein herausragendes Erlebnis in Erinnerung“, unterstrich der Programmleiter der Georgetown University den hohen Stellenwert der traditionsreichen Kooperation mit der Universität Trier.

Informationen zur Georgetown University

Informationen zum Austauschprogramm für Studierende

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