In Gedenken an Prof. Dr. Klaus Arnold

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Als ich noch neu in der Medienwissenschaft war, saß ich gespannt auf einem der Klappholzstühle im Hörsaal und lauschte einer meiner ersten Vorlesungen des Faches – Medienstrukturen. Prof. Dr. Arnold stand vorne am Pult. Was sind Medien? Wie funktionieren sie?

Als es dann um Journalismus und PR ging, hörten die anderen und ich umso gespannter zu. Schließlich ging es nun um die Berufsfelder, in die viele von uns später mal einsteigen wollen. Dann präsentierte Prof. Dr. Arnold uns die ungeschönte Wahrheit: Journalisten verdienen deutlich weniger als PR-Angestellte und müssen sich im digitalen Zeitalter gegen zunehmenden Widerstand beweisen.

Trotzdem antworten viele Mitstudierende, wenn sie nach ihrem Berufswunsch gefragt werden, immer noch mit „Journalist/in“. Denn so sehr Herr Prof. Dr. Arnold ehrlich mit uns war und uns Nachteile aufgezeigt hat, so hat er uns genauso von der Bedeutung des Journalismus überzeugt. Er erzählte uns von Journalismus, der die Geschichte geprägt hat, und lehrte uns, wie Journalismus das tun kann.

Am 11. Juli um 18 Uhr möchten Studierende, MitarbeiterInnen und Lehrende der Uni Trier gemeinsam mit allen, die auch Abschied nehmen möchten, in Hörsaal 1 zu einer Gedenkfeier zusammenkommen. Anschließend laden wir zu einem gemeinsamen Beisein im A/B-Foyer ein.

Falls auch ihr/Sie Geschichten über Prof. Dr. Arnold teilen möchten, würde sich die Fachschaft Medienwissenschaft freuen, sie bei der Gedenkfeier vorzutragen. Wir sind erreichbar unter fsrmewi@uni-trier.de. Außerdem liegt in A 334 ein Kondolenzbuch aus, in dem ihr/Sie eure/Ihre Gedanken festhalten könnt.

 

von Jennifer Mazur

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