Mei­ne Erfah­rung neigt sich dem Ende..

Obwohl es hier immer viel zu tun gibt und ich weni­ge rich­ti­ge ent­span­nen­de Tage erlebt habe. Trotz der Müdig­keit und der Som­mer­schwü­le, muss ich bestä­ti­gen, dass ich mit mir rich­tig zufrie­den bin. Ich habe mir in die­sen vier Mona­ten wirk­lich vie­le Mühe gege­ben mein Deutsch zu ver­bes­sern und die Ereig­nis­se las­sen sich sehen: end­lich habe ich das Niveau B2.2 erreicht und bin (fast) mit all mei­nen Prü­fun­gen fer­tig! Mei­ne Aben­teu­er neigt sich lei­der schon dem Ende. Hier möch­te ich euch ger­ne ein en ers­ten Vor­ge­schmack mei­ner Über­le­gun­gen mitteilen…

Ja, wir sind schon fast am Ende. Die Zeit läuft, wenn man ein Semes­ter in Aus­land verbringt!

Als ich hier ankam, wuss­te ich nicht genau, was ich erwar­ten soll­te und ich hat­te auch kei­ne beson­de­ren Erwar­tun­gen. Ich woll­te nur ein paar Mona­te in Deutsch­land ver­brin­gen und haupt­säch­lich mei­ne Sprach­kennt­nis­se ver­bes­sern. Das war alles, was ich wuss­te. Und das hat das Eras­mus-Pro­jekt ermög­licht. Aber ich hat­te gar kei­ne Idee, dass ich ein Blog auf Deutsch schrei­ben würdee. Oder, dass ich mich ver­lie­ben würde..

Vier Mona­ten sind nicht so viel Zeit, sich an eine neue Umge­bung, eine anders­ar­ti­ge Kul­tur und Spra­che zu gewöh­nen. Aber ich muss bestä­ti­gen, dass ich mich jetzt ein biss­chen zu Hau­se füh­le. Einer­seits ver­mis­se ich es ein­deu­tig, mei­ne Fami­lie und mei­ne Freun­de öfter sehen zu kön­nen, ande­rer­seits möch­te ich nicht schon mei­ne klei­ne super schö­ne Woh­nung auf dem Petris­berg ver­las­sen…! (apro­pos Woh­nung.. ich hat­te letzt­lich ein Besu­cher bei mir..eine sym­pha­ti­sche Spin­ne, die fast zwei Wochen bei mir über­nach­tet hat, und dann ist sie plötz­lich ver­schwun­den! Wenn ihr sie fin­det, sagt mir Bescheid!)

Spaß bei­sei­te. Mir hat die neue Umge­bung sehr gut gefal­len.. Der Petris­berg ist wirk­lich ein schö­ne Gegend zum Leben. Die Häu­ser sind von der Natur umge­ge­ben und es gibt wun­der­schö­ne Wege zwi­schen durch die Wein­ber­ge, wo man lau­fen oder spa­zie­ren kann. Und von dem Aus­sichts­punkt auf dem Petris­berg kann man von der Hügel­spit­ze die gan­ze Stadt sehen und am Ende des Tages den Son­nen­un­ter­gang genießen…ich lie­be die­se Landschaft!

Die Stadt Trier ist kei­ne gro­ße Stadt und man kann über­all hin zu Fuß gehen oder mit dem Fahr­rad fah­ren. Das hat­te ich auch ganz toll gefun­den. Man kann viel grün auch in der Stadt fin­den und der Mosel­ufer eig­net sich gut für Sonn­tag­pick­ni­cke und Sport­übun­gen im Frei­en. Auch wenn sie eine der ältes­ten Städ­te Deutsch­lands ist, ist sie durch die Anwe­sen­heit von Stu­den­ten und Tou­ris­ten aus aller Welt ganz lebendig.

Als ich zum ers­ten Mal die Gebäu­de der Uni­ver­sti­tät Trier im März von außen sah, waren sie durch den Nebel gehüllt. Von die­sen Tag sind fast zwei Jah­res­zei­ten ver­gan­gen und heu­te sehe ich die Son­ne schei­nen über die Uni­ver­si­tät, die für mich vier Mona­te mein zwei­tes Zuhau­se gewe­sen ist.

Oft ist mei­ner All­tag wäh­rend der Vor­le­sungs­zeit stres­sig gewe­sen, aber trotz­dem bin ich fröh­lich auf­ge­wacht, auch wenn ich eine Prü­fung machen muss­te. Und sogar an Tagen, in denen nichts beson­de­res pas­sier­te, in denen mir lang­wei­lig oder an der ich trau­rig war, erfreue ich mich an mei­nen Aus­lands­er­fah­run­gen. Jeden Tag ler­ne ich etwas mehr über mich selbst und heu­te ken­ne ich mich ein biss­chen bes­ser, als ich aus Ita­li­en abge­reist bin. Ich ler­ne gera­de, mein Bes­tes zu geben ohne zu viel von mir zu ver­lan­gen. Oder wie eine gute Freun­din mir immer sagt, dass ich ein Mensch bin.

______________________________________   ver­sio­ne ita­lia­na  ______________________________

Seb­bene qui ci sia semp­re tan­to da fare, a par­te il fat­to che da quan­do è ini­zia­to il semest­re dif­fi­cil­men­te ho avu­to un atti­mo di tre­gua, nono­stan­te la stan­chez­za e l´afa devo dire che sono sod­dis­fat­ta. In ques­ti quat­tro mesi mi sono data dav­vero mol­to da fare per migliora­re il mio tedes­co e i risul­ta­ti si vedo­no: final­men­te ho rag­gi­un­to il livel­lo B2.2 e ho (qua­si) fini­to tut­ti i miei esa­mi. La mia avven­tu­ra sta pur­trop­po già per vol­ge­re al ter­mi­ne e vor­rei con­di­vi­de­re qui con voi un ass­ag­gio di riflessione…

Sì, è già il 18 lug­lio. Il tem­po vola quan­do si pas­sa un semest­re all’estero.

Quan­do sono arri­va­ta non sape­vo esat­ta­men­te cosa aspett­ar­mi e non ave­vo neppu­re gran­di aspet­ta­ti­ve. Vole­vo solo tras­cor­re­re qual­che mese in Ger­ma­nia e soprat­tut­to migliora­re nel­la lin­gua. Ques­to era tut­to ciò che sape­vo. E ques­to è sta­to reso pos­si­bi­le dal pro­get­to Eras­mus. Ma non ave­vo nean­che lon­t­a­na­men­te idea che avrei scritto un blog in tedes­co. O che mi sarei innamorata.

Quat­tro mesi non sono poi così tan­to tem­po per abituar­si a un nuo­vo ambi­en­te, a una cul­tu­ra e a una lin­gua diver­se. Però devo con­fessa­re che anche qui mi sen­to un pò a casa. E se da un lato mi man­ca poter vede­re spes­so la mia famiglia e i miei amici, dall’altro non vor­rei lasci­a­re già il mio pic­co­lo ma super appar­ta­men­to a Petris­berg…! (a pro­po­si­to di appar­ta­men­to.. ulti­ma­men­te ho avu­to un ospi­te.. un sim­pa­ti­co ragnet­to che ha per­not­ta­to nel mio bag­no per qua­si due setti­ma­ne e che poi è improv­vi­sa­men­te spa­ri­to! Se lo tro­va­te, vi pre­go, ditemelo!)

Scher­zi a par­te, il mio nuo­vo quar­tie­re mi è pia­ci­u­to tan­to. Petris­berg è dav­vero un bel pos­to dove vive­re. Le case sono cir­con­da­te dal­la natu­ra e ci sono bei sen­tie­ri tra i vigne­ti dove anda­re a cor­re­re o fare pas­seg­gia­te. Dal bel­ve­de­re si vede tut­ta la cit­tà dal­la cima del­la col­li­na e si può ammi­ra­re il tra­mon­to alla fine del­la giornata…amo ques­to paesaggio!

Trier non è una cit­tà par­ti­co­larmen­te gran­de e tro­vo ver­a­men­te como­do che si pos­sa anda­re qua­si dap­per­tut­to a pie­di o in bici­cletta. C’è tan­to ver­de anche in cen­tro e le rive del­la Mosel­la si pre­sta­no par­ti­co­larmen­te a pic­nic dome­ni­ca­li e all’attività spor­ti­va all’aria aper­ta. Nono­stan­te ques­ta sia una del­le cit­tà più anti­che del­la Germania,e resa viva­ce dal­la pre­sen­za di tan­ti gio­va­ni stu­den­ti e turis­ti pro­ve­ni­en­ti da ogni par­te del mondo.

Quan­do a Mar­zo vidi per la pri­ma vol­ta gli edi­fi­ci dell’Università di Trier era­no avvol­ti dal­la neb­bia. Da quel gior­no sono tras­cor­se qua­si due sta­gio­ni e oggi vedo il sole splende­re sopra l’università che per 4 mesi è sta­ta la mia secon­da casa.

La mia quo­ti­dia­ni­tà duran­te il peri­odo del­le lezio­ni è sta­ta spes­so stres­san­te ma nono­stan­te ques­to sot­to sot­to mi sono sen­ti­ta feli­ce anche quan­do dove­vo sve­gli­ar­mi per anda­re a fare un esa­me. E addi­rit­tu­ra nei gior­ni in cui non suc­ce­de nien­te di par­ti­co­la­re, quan­do mi annoio o sono tris­te, in cuor mio sor­ri­do pen­san­do all’esperienza spe­cia­le che sto viven­do. Ogni gior­no imparo qual­co­sa in più su me stes­sa e oggi pos­so dire di cono­s­cer­mi un pochi­no meglio di quan­do sono par­ti­ta. Anche se la stra­da è anco­ra lun­ga, sto impa­ran­do a dare il mas­si­mo sen­za pre­ten­de­re trop­po da me stes­sa. O come mi ripe­te spes­so una mia cara ami­ca, a ricordarmi di esse­re umana.

 

 

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