Trampen durch Europa

Ein marokkanisches Frühstück in der Mitte vom Nirgendwo, Philosophieren mit einem syrischen Flüchtling in Belgien, an einem Tag drei Länder durchreisen, von Affen bestohlen werden, kilometerlang mit dem Backpack entlang der Autobahn laufen, wo uns Autos, LKWs und, Camper, Bote mitnehmen. Wir haben neben Seen geträumt, auf der Straße mit Obdachlosen, in Wäldern oder am Strand oder auf fremden Sofas als Couchsurfer. Wir haben hunderte von Leute kennen gelernt, tausende Weltbilder und Lebenswirklichkeiten gesehen und von Tag zu Tag gelebt.

Warum ich mich entschieden habe, auf diese Weise zu reisen? Ganz einfach: Aber die Antwort wirst du mit der Zeit selbst herausfinden. Ich hab schon alle Argumente dagegen gehört: Dass es zu gefährlich sei, bei völlig Fremden ins Auto zu steigen, und ich so mein Leben riskiere. Reisen ist doch ohnehin so preiswert, da muss man so etwas nicht mehr machen. Es gibt immer Aussagen, doch mit Zeit und Erfahrung habe ich gemerkt, dass die Menschen gut sind, dass man sich selber irgendwie immer in einer “Bubble” einschließt und sich meistens mit den gleichen Leuten umgibt und dabei vergisst, dass wir billionen Menschen auf der Welt sind und jeder von uns ein einzigartiges Leben hat, eine einzigartige Lebenseinstellung. Es geht nicht um Budget, Travel oder Sightseeing als vielmehr um eine Reise auf der Suche nach Perspektive, eine Reise, die Horizont und Weltbild erweitert und wenn du willst, nehme ich dich gerne auf dieser Reise mit. Vor einer Woche hat diese Reise in Trier angefangen mit einem marokkanischen Frühstück in der Mitte vom Nirgendwo, Philosophieren mit einem syrischen Flüchtling in Belgien, an einem Tag drei Länder durchreisen, von Affen bestohlen werden, kilometerlang mit dem Backpack entlang der Autobahn laufen, wo uns Autos, LKWs und, Campers mitnehmen….

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