Wie­der da

Jetzt bin ich schon ‘ne Wei­le in Deutsch­land und auch schon mit­ten­drin statt nur dabei. Die Zeit im Aus­land hat sich defi­ni­tiv gelohnt und ich bereue es nicht. Was den Blog angeht, wird dies wohl auch vor­erst der letz­te Bei­trag sein.

schö­nes …

Gelan­det

Wie­so es mich so schreck­lich amü­sier­te, kann ich euch nicht wirk­lich sagen, aber ich muss­te laut Auf­la­chen als ich in Deutsch­land aus dem Flie­ger stieg und den fet­ten Schrift­zug von Thys­sen Krupp laß. Aber davon mal abge­se­hen war ich recht froh, dass mein Gepäck exakt nach drei Minu­ten (wie auf der Tafel ange­ge­ben) auf dem Band erschien und ich mich pünkt­lich auf dem Weg zum Bahn­hof machen konn­te. Minu­tiö­se Pla­nung und Orga­ni­sa­ti­on hat ja doch etwas Gutes.

Es sind auch die klei­nen Din­ge des Lebens, die ich in Kana­da ver­misst habe, bei­spiels­wei­se kann ich den Lesern kaum ver­mit­teln wie sehr ich mich auf eine “anstän­di­ge” Bahn­hofs­bre­zel und eine über­teu­er­te Fla­sche Spru­del gefreut habe. Wirk­lich herr­lich; die­se Klei­nig­kei­ten habe ich doch etwas ver­misst in Nord­ame­ri­ka. Für alle, die noch nicht in NA waren, knusp­ri­ges und rus­ti­ka­les Brot, sowie Bre­zeln und anstän­di­ges Spru­del ist ent­we­der nicht auf­zu­fin­den oder noch viel überteuerter.

… Trier

Fazit

Mich haben eini­ge Leu­te gefragt “Und, wie wars? Wür­dest du es noch mal machen?” Die Kurz­ant­wort ist dabei stets gewe­sen: “Ja, es war gran­di­os und ich wür­de es jeder­zeit wie­der tun.” Aber wie­so ist das so? Mal abge­se­hen von dem Spaß, den ich mit Freun­den unf Fami­lie in Flo­ri­da, North Caro­li­na, Sas­katoon und den Rockies hat­te, die Erfah­run­gen, die ich machen durf­te, brach­te mich das Prak­ti­kum fach­lich wei­ter. Das Prak­ti­kum war die per­fek­te Vor­be­rei­tung auf mei­ne Pro­mo­ti­on. Zwi­schen­mensch­lich sowie auch beruf­lich, war die­se Aus­lands­rei­se ein vol­ler Gewinn!

Even­tu­ell kann ja der Blog auch als eine klei­ne Ent­schei­dungs­hil­fe die­nen, für all jene, die zwar ger­ne ein Aus­lands­prak­ti­kum antre­ten wür­den, aber sich noch unsi­cher sind. Das Prak­ti­kum (aber auch die Rei­ser­ei und das Besu­chen der Ver­wandt­schaft) ist alle mal die Erfah­run­gen wert gewesen.

Auch wenn sich das im All­ge­mei­nen anhö­ren mag als sei nichts schief gelau­fen. So war bei Wei­tem nicht alles per­fekt und vie­les ist auch nicht glatt gelau­fen. Aber es wäre doch lang­wei­lig, wenn alles nach Plan läuft oder?! Ganz ehr­lich, es war ‘ne fabel­haf­te Zeit in den USA und Kana­da. Ich möch­te weder die guten noch die schlech­ten Erfah­run­gen mis­sen. Gute Erfah­run­gen kann jeder für sich selbst machen, aber viel­leicht kann ich ja jemand etwas Stress erspa­ren mit einem klei­nen, kos­ten­lo­sen Tipp: Falls ihr ein Aus­lands­prak­ti­kum in Kana­da macht und bezahlt wer­det, bit­te besorgt euch ein “stu­dy per­mit”. Bas­ta. Egal was auf der Web­site der Ein­wan­de­rungs­be­hör­de steht, egal was irgend­ein Joker an der Uni euch erzählt.

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