Reisevorbereitungen für Südkorea/ Studentenvisum (D-2)

Wer an unseren Partneruniversitäten in Seoul oder Busan studieren möchte, sollte zuvor einige wichtige Reisevorbereitungen treffen. Die Beantragung eines Visums kann viel Zeit beanspruchen, daher kümmert euch so früh wie möglich darum.

Je nachdem, ob ihr euch für das koreanische Generalkonsulat in Frankfurt oder die Außenstelle in Bonn entscheidet, ist mit unterschiedlichen Anforderungen und Bearbeitungszeiten zu rechnen. Interessant ist auch, dass die Angaben auf beiden Internetseiten nicht den wirklich erforderlichen Unterlagen entsprechen: Demnach ist es empfehlenswert sich in einem kurzen Telefonat mit der jeweiligen Bearbeitungsstelle abzusprechen.
Für die Außenstelle in Bonn waren nach Angaben der Auslandsbloggerin Caroline Hay folgende Unterlagen notwendig:

Vollständig ausgefülltes Antragsformular
– Gültigen Reisepass im Original
– Passbild (Farbfoto 3,5 X 4,5 cm)
– Aktuelle Studienbescheinigung in Deutschland
– Zulassungsbescheid von der koreanischen Universität im Original “Certificate of Admission”, mit Unterschrift im Feld „Signature of Student“
– Frankierten Rückumschlag mit Adressetikett (3,95 Euro).

Die Bearbeitung des Visums dauerte ungefähr 10 Tage und es gab keine weiteren Komplikationen.
Entscheidet ihr euch für das Generalkonsulat in Frankfurt, wird außerdem ein Handelsregisterauszug der koreanischen Partneruniversität „Certificate of Business Registration“ benötigt. Ansonsten kann keine Bearbeitung des Studentenvisums vorgenommen werden. Sollte dieser Handelsregisterauszug nicht gleich mit dem Zulassungsbescheid von der koreanischen Universität an den Austauschstudent/In zugesendet werden, wird zusätzliche Zeit benötigt. Die Bearbeitungszeit im Generalkonsulat in Frankfurt beträgt im Allgemeinen drei bis vier Wochen. Diese Zeit kann jedoch wie in meinem Fall verkürzt werden, wenn man erstens alle Unterlagen vorlegen kann, zweitens durch eine E-Mail auf eine schnellere Bearbeitung hinweist und drittens diese Eile auch nachweisen kann (bspw. durch ein Flugticket). So geriet ich zugegebenermaßen kurz vor meinem anstehenden Auslandsaufenthalt in Seoul etwas in zeitliche Bedrängnis, da ich mir nicht über die Unterscheide zwischen der Außenstelle und dem Generalkonsulat bewusst war und darüber hinaus einen vorigen Zwischenstopp in Japan eingeplant hatte. Folglich stand mir weniger Zeit zur Verfügung und ich hatte mich für das Generalkonsulat entschieden, was rückblickend betrachtet etwas aufwendiger war.

Weiter werden folgende Unterlagen zwar als notwendig im Internet angegeben, diese mussten schlussendlich weder ich in Frankfurt noch meine Freundin, welche sich für die Außenstelle in Bonn entschieden hat, vorlegen.

– Einen Nachweis über die finanzielle Absicherung während des Aufenthaltes in der Höhe von 15,000 US $ für ein Jahr
– Eine Bürgschaftserklärung und aktuelle Kontoauszüge der Eltern
– Die Geburtsurkunde im Original des Studenten/ der Studentin