Semesterticket – der AStA informiert

Zur Zeit laufen wieder Verhandlungen um das Semesterticket. Hier schildert der AStA der Universität Trier den Stand der Dinge aus seiner Sicht.

Foto: Ann-Kathrin Scheck

Jeden Tag nutzen es viele von uns, um ein Buch aus der Bibliothek auszuleihen, einkaufen zu gehen oder sich mit Freunden zu treffen. Mit ihm können wir von Koblenz bis nach Saarbrücken fahren oder einfach nur von der Porta Nigra zu den Kaiserthermen. Die Rede ist hier natürlich von unserem Semesterticket.

Zurzeit hält uns das Semesterticket im AStA Trier auf Trab. Grund dafür ist, dass die Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium und den Verkehrsverbünden über ein landesweites Semesterticket beginnen. Obwohl der erste Runde Tisch noch aussteht, schien das Ministerium schon zu wissen, was wir Studierende wollen würden. Man konnte in einer kleinen Anfrage im Landtag lesen, dass die Studierenden gar nicht mehr an einem landesweiten Semesterticket interessiert wären. Dies führte bei uns zu großer Verwunderung, da wir selbst noch gar nicht unsere genauen Positionen festgelegt hatten.

Hier sollte man vielleicht mal aufzeigen, wie überhaupt solche Verhandlungen ablaufen. Die Positionen der Studierenden werden in Zusammenarbeit mit allen ASten in Rheinland-Pfalz in deren Zusammenschluss, der LandesAStenKonferenz (LAK), erarbeitet. Danach findet die erste Verhandlungsrunde mit dem Ministerium und den Verkehrsverbünden statt, bei der die verschiedenen Vorschläge für Modelle vorgestellt und ausgehandelt werden. Am Ende der langwierigen Verhandlungen steht dann hoffentlich ein landesweites Semesterticket, dass uns Studierenden mehr Mobilität verschafft.

Auch wenn die Positionierung in der LAK noch nicht abgeschlossen ist, so haben wir im AStA Trier Standpunkte, mit denen wir Euch vertreten möchten. Wir wollen, dass es für den momentanen Geltungsbereich unseres Semestertickets Bestandsschutz gibt. Einem Semesterticket, mit welchem man beispielsweise nicht mehr nach Saarbrücken fahren kann, werden wir nicht zustimmen. Außerdem wollen wir das Saarland komplett in unser Semesterticket hineinholen, da viele Studierende in Trier täglich von dort pendeln. Um zu hohe Kosten zu verhindern, wollen wir, dass das landesweite Semesterticket als Solidarmodell kommt, also von allen Studierenden gleich finanziert wird.

Gutes Beispiel dafür ist Nordrhein-Westfalen. Dort wurde ein landesweites Semesterticket im Solidarmodell mit einer Kostensteigerung von nur 6 Euro pro Monat für die Studierenden eingeführt. Wir werden uns dafür einsetzen, dass ein landesweites Semesterticket für uns Studierende verwirklicht wird!

Falls Ihr weiterhin auf dem aktuellsten Stand bleiben wollt oder Fragen zum landesweiten Semesterticket habt, dann findet Ihr uns auf unserer Facebook Seite „Referat für Hochschulpolitik AStA Uni Trier“.

Luca Wagner
Co-Referent für Hochschulpolitik