Poli­tik in Euro­pa und Asi­en studieren

Jean-Clau­de Juncker, lang­jäh­ri­ger Pre­mier von Luxem­burg und heu­te Prä­si­dent der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on, dis­ku­tiert mit Xu Kuang­di, ehe­mals Bür­ger­meis­ter von Shang­hai und dem Unter­neh­mer Frank-Jür­gen Rich­ter. Foto: Rich­ter Hans-Jur­gen – Flickr – Hora­sis, CC BY-SA 2.0

Die Poli­tik­wis­sen­schaft bie­tet zum Win­ter­se­mes­ter einen neu­en Mas­ter an. Der nimmt sich die poli­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen in Euro­pa und Ost­asi­en vor. Ein­schrei­ben kann man sich bis zum 15. Sep­tem­ber. Gesucht wer­den mehr als Politikwissenschaftler/innen!

Als Ein-Fach-Mas­ter konn­ten Stu­die­ren­de bis­lang zwi­schen zwei Mas­ter of Arts wäh­len: Demo­kra­ti­sche Poli­tik und Kom­mu­ni­ka­ti­on sowie den eng­lisch­spra­chi­gen Mas­ter Inter­na­tio­nal Eco­no­mics and Public Poli­cy. In die­sem Win­ter­se­mes­ter star­tet ein wei­te­rer eng­lisch­spra­chi­ger Mas­ter of Arts: Euro­pean and East Asi­an Governance.

Brex­it, Reform der Euro­zo­ne, das Ver­hält­nis von Poli­tik und Wirt­schaft in Ost­asi­en oder die Rol­le Chi­nas und der EU in Glo­bal Gover­nan­ce Foren wie den G20-Gip­feln – das alles sind The­men, mit denen sich die Stu­die­ren­den des Mas­ters beschäf­ti­gen wer­den. Es geht um Fra­gen der Gover­nan­ce, dar­um, wie Staa­ten- und Staa­ten­ver­bün­den Ent­schei­dun­gen tref­fen, wie sie auf sozia­le, wirt­schaft­li­che und poli­ti­sche Umwäl­zun­gen und Her­aus­for­de­run­gen zusam­men oder als Ein­zel­staat reagie­ren und wel­che poli­ti­schen Steue­rungs­for­men und -insti­tu­tio­nen sie dabei einsetzen.

Poli­tik, die Theo­ri­en der Poli­tik­wis­sen­schaft und ihre Metho­den ste­hen klar im Fokus des Mas­ters, trotz­dem ist er nicht aus­schließ­lich für Bachelorabsolvent/innen mit einem rei­nen poli­tik­wis­sen­schaft­li­chen Hin­ter­grund gedacht. Für die Ein­schrei­bung müs­sen Bachelorabsolvent/innen ledig­lich 60 Credit Points aus poli­tik­wis­sen­schaft­li­chen Ver­an­stal­tun­gen sowie  Eng­lisch­kennt­nis­se vorweisen.

Prof. Dr. Joa­chim Schild

Die Schöp­fer des Mas­ters haben sich bewusst dazu ent­schie­den und öff­nen den Mas­ter­stu­di­en­gang für ande­re natio­na­le und inter­na­tio­na­le aka­de­mi­sche Kul­tu­ren. Der Initia­tor des neu­en Stu­di­en­gangs, Prof. Dr. Joa­chim Schild, fasst das Aus­bil­dungs­ziel so zusam­men: „Wir wol­len Aka­de­mi­ke­rin­nen und Aka­de­mi­ker unter­schied­lichs­ter Natio­na­li­tä­ten und Uni­ver­si­tä­ten in unse­rem Stu­di­en­gang. Mit ihnen wer­den wir den Ent­schei­dungs­pro­zes­sen in Euro­pa und Ost­asi­en auf den Grund gehen. Von die­sem Mas­ter kön­nen Stu­die­ren­de ein zwei­jäh­ri­ges Inten­siv­stu­di­um des Regie­rens in Euro­pa und Ost­asi­en mit einem unge­wöhn­lich hohen Anteil an pra­xis- und berufs­be­zo­ge­nen Übun­gen erwar­ten, das mit inten­si­ver Betreu­ung der Grup­pe und einem indi­vi­du­el­len Men­to­ren­pro­gramm punk­ten kann.”

Die Stu­die­ren­den beschäf­ti­gen sich im ers­ten Semes­ter zunächst mit Gover­nan­ce-Begrif­fen als Kon­zept zur Ana­ly­se euro­päi­scher und ost­asia­ti­scher Poli­tik, erwer­ben Über­blicks­wis­sen über euro­päi­sche und ost­asia­ti­sche Poli­tik und erhal­ten eine metho­di­sche Schu­lung. Es fol­gen die Modu­le zur Poli­ti­schen Öko­no­mie der EU und Ost­asi­ens, zum euro­päi­schen Recht, euro­päi­sche Poli­ci­es und Glo­bal Gover­nan­ce. Das Beson­de­re im drit­ten Semes­ter ist, dass pra­xis­ori­en­tier­te Modu­le in den Semes­ter­ver­laufs­plan inte­griert sind. Es ist vor­ge­se­hen, dass die Mas­ter­stu­die­ren­den an EURO­SIM, einem Plan­spiel der Euro­päi­schen Uni­on teil­neh­men, und sie kön­nen sich optio­nal auch noch für ein acht­wö­chi­ges Prak­ti­kum entscheiden.

Stu­di­en­ver­laufs­plan im Mas­ter “Euro­pean and East Asi­an Governance”

Nach Aus­kunft von Dr. Moritz Lie­be, wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter des Mas­ters, sind noch wei­te­re pra­xis­be­zo­ge­ne Ele­men­te geplant, die über den Stu­di­en­ver­lauf hin­aus­ge­hen: „Wir haben den gro­ßen Vor­teil, dass Trier in unmit­tel­ba­rer Nähe eini­ger Insti­tu­tio­nen der Euro­päi­schen Uni­on liegt. Wir wer­den für unse­re Stu­die­ren­den Exkur­sio­nen orga­ni­sie­ren, damit sie die Theo­rie mög­lichst nah an der Poli­tik­pra­xis erle­ben können.“

Dadurch, dass sich der Mas­ter gleich auf zwei Schwer­ge­wich­te der Welt­po­li­tik und Welt­wirt­schaft kon­zen­triert, haben sei­ne Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten eine brei­te Aus­wahl an Berufs­ein­stiegs­mög­lich­kei­ten: Insti­tu­tio­nen der Euro­päi­schen Uni­on, ost­asia­ti­scher Staa­ten oder regio­na­ler Orga­ni­sa­tio­nen, diplo­ma­ti­scher Dienst, Poli­tik­be­ra­tung, poli­cy-ori­en­tier­te For­schung, Ver­bän­de oder Nicht-Regierungsorganisationen.

Fünf Grün­de, genau die­ses Mas­ter­pro­gramm zu wählen:

  1. You will be offe­red a high qua­li­ty two-year full-time pro­gram which pro­vi­des you with excel­lent care­er opportunities.
  2. You will enjoy a sti­mu­la­ting learning envi­ron­ment in small groups.
  3. Our men­to­ring pro­gram: A facul­ty mem­ber will to be your per­so­nal men­tor gui­ding you through your stu­dies and pro­vi­ding you with com­pre­hen­si­ve support.
  4. The­re are no tui­ti­on fees at Trier University
  5. You will live in a lively city with his­to­ric flair, high recrea­tio­nal value and attrac­tive surroundings.