Der Count­down läuft !

Nach zwei Wochen Ent­span­nung und eini­ger­ma­ßen son­ni­gen Semes­ter­fe­ri­en ste­hen nun die Vor­be­rei­tun­gen für Spa­ni­en bevor.
Letz­ten Don­ners­tag fand die letz­te Bespre­chung mit den bevor­ste­hen­den Auf­ga­ben und Ein­zel­hei­ten statt.
300 (!) Pro­be­fla­schen, die gerei­nigt, gewo­gen und sor­tiert wer­den müs­sen; 200 Fil­ter, die genässt wer­den müs­sen, danach in den Tro­cken­schrank bei 105 Grad gelegt wer­den müs­sen, um die­se dann schließ­lich auch wie­der zu wie­gen. Alles selbst­ver­ständ­lich hand­schrift­lich und in Excel dokumentiert.

Pro­be­fla­schen für die Beregnungsversuche

Auf jeden Fall viel mehr Arbeit als anfangs gedacht! Stun­den­lan­ges Wie­gen im Labor lässt einen fast schon einen wenig ver­rückt wer­den, aber das Ende ist in Sicht. Nach fünf Tagen purer Ver­zweif­lung und eini­gen Moti­va­tions-Tief­punk­ten wer­den über­mor­gen die Uni­bus­se gepackt und auf ihre Rei­se nach Süd­spa­ni­en geschickt.

Für uns geht es dann am Sonn­tag ab in den Süden. Fünf Wochen Bereg­nungs­ver­su­che und Kar­tie­run­gen im Wein­berg, in der Hoff­nung, danach effek­ti­ve Lösungs­vor­schlä­ge zur Ein­schrän­kung der Boden­ero­si­on im medi­ter­ra­nen Raum for­mu­lie­ren zu kön­nen. Dabei wird Was­ser durch vor­han­de­ne Ero­si­ons­rin­nen lau­fen gelas­sen und am Hang­en­de wer­den die Fla­schen gefüllt, um dann in Deutsch­land zu mes­sen, wie vie­le Boden­par­ti­kel mit­ge­tra­gen wur­den. Von mor­gens bis abends bei einer Hang­nei­gung von über 30 Pro­zent – das wird eine wirk­lich anstren­gen­de Zeit.

Zum Glück ent­kom­men wir aber dem Herbst­an­fang und den ers­ten kal­ten Tage noch ein wenig. Ein paar spa­ßi­ge Akti­vi­tä­ten, wie Wein­pro­ben oder Strand­aus­flü­ge ste­hen natür­lich auch auf dem Pro­gramm. Das Miet­au­to für unse­re drei Wochen ohne Prof ist auch reser­viert und zum Abschluss steht für uns ein Wochen­en­de in Valen­cia zur Ent­span­nung bevor. Haben wir uns nach fünf Wochen schließ­lich mehr als verdient!