#tde2017

Die Universität Trier war bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Mainz dabei. Das Ada-Lovelace-Projekt hat Experimente eingepackt und an Prominenten getestet. Der bundesweiten Öffentlichkeit stellten sich aber auch zwei große Forschungsprojekte.

Mentorin Clarissa Dietrich gibt gemeinsam mit der Frauenministerin Anne Spiegel ein Interview zu Mentoring für MINT-Fächer, während die anderen Mentorinnen die Leonardobrücke vorbereiten. Eine Brücke, die weder Schrauben noch Kleber braucht.

Wer den Stand des Ada-Lovelace-Projektes auf der Festmeile besuchte, konnte von Studentinnen in roten T-Shirts lernen, wie man Brücken ohne Schrauben und Kleben baut oder unter Wasser in gefüllte Luftballons mit Ultraschallwellen schaut, eine Riesenseifenhaut oder ein Luftkissenfahrzeug ausprobieren. Die Studentinnen sind Mentorinnen im Ada-Lovelace-Projekt an der der Uni Trier.

Sie engagieren sich im Netzwerk Ada-Lovelace-Projekt Rheinland-Pfalz, das Schülerinnen über MINT-Fächer informiert und sie später auch im Studium begleitet. MINT-Fächer sind Studiengänge der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Die hands-on-Exponate des Ada-Lovelace-Projektes sind nicht nur interessant für Schülerinnen, gelegentlich trauen sich auch Erwachsene zum Experiment. So testete die rheinland-pfälzische Politik-Prominenz am Tag der Deutschen Einheit unter Anleitung der Mentorinnen die Exponate. Dabei waren u.a. Wissenschaftsminister Konrad Wolf, Frauenministerin Anne Spiegel und die CDU-Vorsitzende Julia Glöckner.

Neben dem Ada-Lovelace-Projekt stellten sich zwei umfangreiche Forschungsprojekte auf der Festmeile in Mainz vor. ARmob, Antike Realität mobil erleben, will mit Hilfe einer App historische Stätten vor den Augen der Betrachter wieder in voller historischer Pracht aus dem Boden wachsen lassen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Torsten Mattern und Dr. Rosemarie Cordie werden zerstörte Villen, Brücken oder Tempel der Antike wieder in altem Glanz erstrahlen.

Das zweite Forschungsprojekt ist der originalgetreue Nachbau des römischen Handelsschiffes Laurons II. Das Projektteam um den Althistoriker Prof. Dr. Christoph Schäfer möchte mit der Rekonstruktion eine Neubewertung des Seehandels wie auch des Wirtschaftssystems des römischen Reiches vornehmen.

Kontakt Ada-Lovelace-Projekt

Bianca Schröder
Telefon 0651 201-3497
Email schroe@uni-trier.de
Webseite ada-lovelace.uni-trier.de