Lacrosse? Lacoste? La-was?

Das denken sich viele, wenn sie das erste Mal von der schnellsten Sportart auf zwei Beinen hören. Und das obwohl Lacrosse zu den ältesten Sportarten der Welt gehört. Die Legionäre Trier sind das Lacrosse-Team der Uni Trier. Sie haben kürzlich eine Kleinfeldliga gegründet und tragen jetzt ihr erstes Sportevent aus.

Die Legionäre Trier auf dem ersten Spieltag der Kleinfeldliga

Lacrosse zählt heute zu den am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt und auch in Deutschland gibt es mittlerweile ca. 60 Herren- und Damenteams. Der Sport ist in den USA und Kanada populär und schwappte Mitte der 90er Jahre aus Nordamerika nach Deutschland über. 10 Jahre später gründete sich die Hochschulsportgruppe Lacrosse an der Universität Trier – die Legionäre Trier.

In den letzten Jahren hat sowohl die Damen-Mannschaft als auch die Herren-Mannschaft mit Saarbrücken zusammen am deutschlandweiten Ligabetrieb teilgenommen. Dieses Jahr sind sie mit den Saarbrückern aus dem Ligabetrieb des Deutschen Lacrosse Verbands ausgestiegen und haben eine eigene Kleinfeldliga gegründet. Teams aus Kaiserslautern, Luxemburg, Saarbrücken und Trier treten an mehreren Spieltagen gegeneinander an.

Den ersten Spieltag haben die Mannschaften am 22. Juli in Luxemburg bestritten. Die Trierer Herren gingen als Tagessieger hervor. Als Preis erhielten sie unter anderem das Recht, den nächsten Spieltag auszurichten. Der findet am 14. Oktober von 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr auf dem Kunstrasen des FSV Tarforst statt.

Wer sich Lacrosse einmal selbst anschauen möchte, ist herzlich am 14. Oktober zum zweiten Kleinfeldliga-Spieltag auf den Kunstrasenplatz des FSV Tarforst eingeladen! Der Eintritt ist frei. Aber auch neue Spielerinnen und Spieler werden immer gesucht!

Wo Lacrosse herkommt?

Die Anfänge von Lacrosse gehen auf die Ureinwohner Nordamerikas zurück. Die Indianer spielten Lacrosse, damals Tewaraathon genannt („kleiner Bruder des Krieges“), um sich auf Kriege vorzubereiten oder um Streitigkeiten zwischen verschiedenen Stämmen zu lösen. Ein französischer Missionar nannte das „Spiel“, bei dem es oft schwere Verletzungen und Tote gab, Lacrosse. Die Weißen fingen Mitte des 18. Jahrhunderts an, den Sport zu übernehmen. Über die Zeit modernisierte sich der Sport samt Regelwerk und Ausrüstung, wodurch die Spieler heutzutage vor schwereren Verletzungen geschützt werden.

Mehr Informationen zu den Legionären Trier

Trainingszeiten: Montag 21 Uhr und Mittwoch 17:30 Uhr in der Sporthalle des FSV Tarforst
Webseite www.legionäre-trier.de
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