Herzlich willkommen, Julia Alken!

Julia Alken hat heute wenig Zeit. Sie betreut den Einkauf des Studiwerks allein – ausnahmsweise. Und das als Auszubildende. Mit Stress kann sie umgehen. Denn für ihr Hobby muss ihre Konzentration immer auf hundert Prozent sein.

Wir eilen durch die Drehtür der Mensa. Die Tür, die immer stockt, wenn man es gerade mal eilig hat und noch schnell jemand hinten reinhuscht. Schnellen Schrittes eilen wir zum Fahrstuhl, fahren in das Untergeschoss. Keine Backsteinwände und keine Essensausgaben, stattdessen gehen wir durch eine Bürotür und nehmen Platz an einem Schreibtisch mit Zetteln voller Tabellen.

Gerade ist Julia Alken Auszubildende im Einkauf. Alles was die Hungrigen auf dem Campus in den Cafeterien und Mensen des Studiwerks kaufen können, wird hier eingesteuert. Zum Beispiel hat erst heute ein Bauer der Umgebung wieder eine Kostprobe Äpfel abgegeben. Die Mitarbeiter vom Studiwerk werden regelmäßig dazu angehalten, Produkte zu verkosten. Wenn der Preis stimmt und das Produkt die Verkostungen besteht, hat es Chancen in die Hände der Verbraucher zu gelangen.

Julia mag den Umgang mit den Zulieferern und Kunden sehr. Auch wenn die 19-jährige heute eine andere Arbeitsbelastung als sonst hat, findet sie solche Tage nicht schlimm, sondern wichtig für ihre Arbeitserfahrung: „Es ist gut, dass ich heute allein bin. So habe ich auch die volle Verantwortung und muss aufkommende Probleme ohne die Hilfe anderer lösen.“

Wenn Julia merkt, dass sie angespannt ist, helfen ihr auch ihre Fähigkeiten, die sie in ihrem Hobby trainiert. Zwei bis drei Mal die Woche schießt sie im Waldstadion des Schießvereins. Im Sommer übt sie dazu Bogenschießen. Für Julia ist das ein Konzentrationssport, den ihr ihr Vater beigebracht hat. Jede einzelne Übung muss kontrolliert ablaufen und die Atemtechnik perfekt abgestimmt auf den Schuss sein.

Insgesamt lernen gerade drei Auszubildende gerade im Studiwerk. Der Geschäftsführer Andreas Wagner hält große Stücke auf seine Drei: „Drei junge Damen, die alle klug sind und mitdenken. Mit solchen Azubis können wir nur sehr zufrieden sein.“

Julia Alken freut sich schon auf ihr nächstes Treffen mit dem Geschäftsführer, das sie organisiert. Einmal im Jahr nimmt sich Andreas Wagner einen Tag Zeit für die Azubis. Das Format heißt „Geschäftsführer trifft Zukunft“. Mit ihm haben die Azubis letztes Jahr die neue Wohnanlage Enercase und den Burgenerator diskutiert.

Durch Formate wie dieses und die Arbeitsatmosphäre, hat sich Julia gut eingelebt. Sie schätzt am meisten die Offenheit für Veränderungen und die Kollegialität im Studiwerk: „Selbst wenn ich nur mit den Schultern zucke, mir wird sofort Hilfe angeboten. Gerade das, was ich in der Schule lerne, können mir meine Kollegen immer erklären.“

Julia Alken, angehende Kauffrau für Büromanagement im Studiwerk

Herzlich willkommen an der Universität Trier, Julia!

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