Will­kom­men, Ste­fan Merten!

Gera­de noch Schü­ler und schon per­sön­lich von der Lei­tung der Uni­ver­si­tät in einem Kon­fe­renz­raum emp­fan­gen. Ste­fan Mer­ten ist mit acht ande­ren in sei­ne Aus­bil­dung an der Uni­ver­si­tät Trier gestar­tet. Mit dem ers­ten Geld wird er sich einen Wunsch erfüllen.


Am 1. August 2017 ende­te sei­ne Schul­zeit und ein neu­er Lebens­ab­schnitt beginnt. Ste­fan Mer­ten ist erst 17 Jah­re alt gewor­den. Bis vor kur­zem war er Schü­ler in der St. Maxi­min-Schu­le Trier. Jetzt sitzt er zwi­schen acht bei­na­he Gleich­alt­ri­gen im Kon­fe­renz­raum der Uni­ver­si­tät Trier. Bea­mer­sur­ren, ein Mann im Anzug spricht und drau­ßen tobt das Gewitter.

Es ist der ers­te Tag von Ste­fan Mer­ten als Aus­zu­bil­den­der der Uni­ver­si­tät Trier. Eigent­lich kennt er sei­nen neu­en Arbeit­ge­ber schon ganz gut: „In die­sem Raum war ich schon Mal als Prak­ti­kant.“ Da habe er noch Kabel gezo­gen und gehol­fen den Kon­fe­renz­raum zu moder­ni­sie­ren. Der neue Look gefällt ihm gut und auch, dass sein ers­ter Arbeits­tag genau hier beginnt.

Alle neu­en Aus­zu­bil­den 2017 mit Kanz­le­rin Dr. Ulri­ke Graßnick

Ste­fan Mer­ten hat in der Schul­zeit zwei Prak­ti­ka an der Uni­ver­si­tät Trier gemacht. Für jeweils zwei Wochen pack­te er in unter­schied­li­chen Arbeits­be­rei­chen der Haus- und Betriebs­tech­nik mit an. Jetzt wird er Elek­tro­ni­ker der Betriebs­tech­nik. Ste­fan Mer­ten ist einer von neun Aus­zu­bil­den­den, die in sechs ver­schie­de­nen Fach­rich­tun­gen an der Uni­ver­si­tät Trier ihre Aus­bil­dungs­jah­re beginnen.

Der Mann im Anzug begrüßt als ers­ter die Aus­zu­bil­den­den. Es ist Uni­ver­si­täts­prä­si­dent Prof. Dr. Micha­el Jäckel. Er erklär­te ihnen, dass sich die Uni­ver­si­tät Trier von ande­ren Arbeit­ge­bern der Regi­on unter­schei­det. Sie ist ein Markt­platz für vie­le unter­schied­li­che Per­so­nen und Ange­bo­te: „Hier kön­nen Sie Din­ge machen, die Sie so gebün­delt bei kei­nem ande­ren Arbeit­ge­ber erle­ben.“ Jäckel lädt die Aus­zu­bil­den­den ein, nach dem Fei­er­abend unbe­dingt Abend­ver­an­stal­tun­gen, wie Vor­trä­ge, den Unisport oder mal Vor­le­sun­gen der Fach­be­rei­che aus­zu­pro­bie­ren, die stu­den­ti­schen Par­tys sei­en am Ran­de eben­so erwähnt.

Als Uni­ver­si­tät jun­gen Men­schen eine Aus­bil­dung anzu­bie­ten, nicht nur ein Stu­di­um, sieht Dr. Ulri­ke Graß­nick, Kanz­le­rin der Uni­ver­si­tät Trier und Lei­te­rin der Ver­wal­tung, als ihre Pflicht: „Die Uni­ver­si­tät Trier ver­steht sich als Aus­bil­dungs­ver­sor­ger der Regi­on. Des­we­gen bil­den wir breit und auch über unse­ren Bedarf aus.“ Etwa 1.300 Per­so­nen sind auf dem Cam­pus beschäf­tigt. Damit ist die Uni­ver­si­tät Trier einer der größ­ten Arbeit­ge­ber der Region.

Die Aus­zu­bil­den­den der Uni Trier orga­ni­sie­ren sich in der Jugend- und Aus­zu­bil­den­den Ver­tre­tung (JAV). Mehr Infor­ma­tio­nen unter jav.uni-trier.de.

Ab heu­te hat Ste­fan Mer­ten weni­ger Zeit mit sei­nen Kum­pels aus der Schu­le. Der Arbeits­tag des ange­hen­den Betriebs­elek­tro­ni­kers beginnt 7 Uhr und endet gegen 16 Uhr. Dafür hat er bereits Plä­ne, was er mit sei­nem ers­ten Ein­kom­men machen möch­te: „Ich habe gera­de mit dem Füh­rer­schein ange­fan­gen.“ Bei dem Gedan­ken bald mit sei­nem ers­ten eige­nen Auto den Uni-Berg hoch­zu­fah­ren, kann er sich ein brei­tes Grin­sen nicht verkneifen.

Ste­fan Mer­ten, ange­hen­der Elek­tro­ni­ker für Betriebstechnik

Herz­lich will­kom­men an der Uni­ver­si­tät Trier, Stefan!

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