Will­kom­men, Mario Kirchhoff!

Mario Kirch­hoff wird nach Marok­ko rei­sen und Feld­stu­di­en im Schat­ten von Arg­an­bäu­men machen. Mit sei­nem For­schungs­vor­ha­ben will der Dok­to­rand etwas über die Wis­sen­schaft hin­aus bewirken.

Arg­an­bäu­me gedei­hen aus­schließ­lich im Süd­wes­ten von Marok­ko. Dort ange­kom­men wird sich Mario sei­ne Unter­su­chungs­ge­bie­te anschau­en und dann Luft­bil­der, Nie­der­schlags­si­mu­la­tio­nen, Boden­be­pro­bun­gen, Infil­tra­ti­ons­mes­sun­gen machen und Kar­tie­run­gen vor­neh­men. Mit der gro­ßen Rei­he an Unter­su­chun­gen will er her­aus­fin­den, inwie­weit der marok­ka­ni­sche Boden zwi­schen den Arg­an­bäu­men ero­diert ist. Der Bewuchs von Arg­an­bäu­men lässt nach. Das ver­än­dert den Boden.

Mario ver­steht sein Pro­mo­ti­ons­vor­ha­ben in den Raum- und Umwelt­wis­sen­schaf­ten als eine gute Grund­la­ge, um zu ler­nen, wie Pro­jek­te in Ent­wick­lungs­län­dern vor­be­rei­tet wer­den müs­sen. In sei­nem von der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) geför­der­ten Pro­jekt will er mög­lichst vie­le Erfah­run­gen sam­meln. Wenn es klappt, wird er sich spä­ter in Ent­wick­lungs­län­dern engagieren.

Marok­ko sieht Mario nicht zum ers­ten Mal. Für sei­ne Mas­ter­ar­beit hat er dort Unter­su­chun­gen zu Sedi­ment­dy­na­mik in Wadis vor­ge­nom­men. Er kennt sich schon etwas aus und will nach geta­ner Arbeit die Zeit nut­zen, das Land wei­ter zu erkun­den: „Es wäre doch scha­de, wenn man den Blick für links und rechts nicht hät­te. Als For­scher soll­te man über das Land Bescheid wis­sen, in dem man ist.“

Mario wird sei­ne Wan­der­schu­he dabei haben, um den Atlas von Marok­ko zu durch­strei­fen. So hat er es auch in Trier gemacht. Weil er nicht aus Trier, son­dern aus der Nähe von Frank­furt gebür­tig kommt. Er hat­te erst einen Bache­lor in Mar­burg gemacht und kam für den Mas­ter in Pro­zess­dy­na­mik an der Erd­ober­flä­che nach Trier.

Mit den Wein­ber­gen und mit Wein in der Regi­on Trier kennt sich Mario jetzt bes­tens aus. Auf dem Wein­gut Dr. Frey hat­te er als Aus­hil­fe neben dem Stu­di­um begon­nen zu arbei­ten. Vor kör­per­li­cher Arbeit hat­te er sich sowie­so nie gescheut. An den Uni-Tagen geis­tig arbei­ten und im Wein­gut anpacken.

Das war für ihn die per­fek­te Mischung, brach­te ihm Wein­ex­per­ti­se, ja sogar ein biss­chen Wein­berg­sthe­ra­pie, so nennt er die Zeit, in der man im Wein­berg den Geist in Ruhe lässt und im Team arbei­tet. Es gilt, was im Wein­berg bespro­chen wird, bleibt im Wein­berg. Den Wein­berg wird Mario in Marok­ko mit Arg­an­bäu­men und dem Atlas bald für eine Zeit eintauschen.

 

Mario Kirch­hoff, Dok­to­rand der Phy­si­schen Geographie
Zum zwei­ten Mal, ein herz­li­ches Will­kom­men an der Uni­ver­si­tät Trier, Mario!

Mehr lesen

Will­kom­men Ali­na aus Russ­land! – Mas­ter­stu­den­tin der Psychologie

Will­kom­men Shek­ho aus Syri­en! – Bache­lor­stu­dent der Soziologie

Will­kom­men Ilei­sa aus Itze­hoe! – Bache­lor­stu­den­tin der Psychologie

Will­kom­men Jan aus Lahn­stein! – Bache­lor­stu­dent der Politikwissenschaft

Will­kom­men Jes­sie aus Hei­del­berg! – Bache­lor­stu­den­tin der Rechtswissenschaften

Will­kom­men Max aus Stutt­gart! – Mas­ter­stu­dent der Betriebswirtschaftslehre

Will­kom­men Julia Alken! – Aus­zu­bil­den­de der Bürokommunikation

Will­kom­men Micha­el Bos­njak! – Direk­tor des ZPID und Professor

Will­kom­men Mario Kirch­hoff! – Dok­to­rand der Phy­si­schen Geographie

Will­kom­men Nico­le Marhei­ne­ke! – Pro­fes­so­rin der Mathematik

Will­kom­men Ste­fan Mer­ten! – Aus­zu­bil­den­der der Elektrotechnik

Will­kom­men Lukas Salm! – Finanz­be­am­ter in der Verwaltung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.