Reformation – was geht uns das an?

Der 1. November ist in katholischen Gegenden ein Feiertag. In diesem Jahr haben wir erstmals auch am 31. Oktober frei. Was steckt dahinter? Und was machen wir draus? Studierende und ein Theologe mit Antworten. Wer mehr wissen will: Wie wäre es mit einem Quiz, einer Weinprobe oder der Ringvorlesung zum Thema?

Keine Vorlesungen am 31. Oktober? Ist Halloween jetzt offiziell Feiertag? CAMPUSnews hat sich unter Studentinnen und Studenten umgehört.

Und was sagt ein evangelischer Theologe dazu? Prof. Dr. Andreas Mühling, Studierendenpfarrer und Professor für Evangelische Kirchengeschichte mit einer Einschätzung.

Wer nun meint, ein bisschen Allgemeinbildung könne doch nicht schaden, dem sei die Ringvorlesung zur Reformation empfohlen. Unter dem Titel „Gedenken. Glaube. Politik“ erzählen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in neun Vorträgen, welche Spuren die Reformation durch die Jahrhunderte hindurch in Kirche, Politik und Gesellschaft hinterlassen hat. Die Vorlesungen finden noch bis 6. Februar jeden zweiten Dienstag von 18.15 bis 20.00 Uhr im Caspar-Olevian-Saal neben der Konstantin-Basilika statt.

Zur Ringvorlesung

Wie in unserer Umfrage unter Studierenden zu hören, sind die Feierlichkeiten zum 500-jährigen Reformationsjubiläum nicht unumstritten. Auch in Trier haben Kritiker gegen den Reformator demonstriert – mit einem nackten Martin Luther vor der Basilika. Dafür handelten sich die Organisatoren, die Trierer Hochschulgruppe Evolutionäre Humanisten, eine Strafanzeige ein – von der NPD.

Zur Aktion „Der nackte Luther“