Geden­ken an Vukovar

Der Bür­ger­krieg ist erst 20 Jah­re her. Nie ist das Geden­ken so greif­bar wie am 18. November.

 

Die Stadt Vuko­var steht für vie­le Kroa­ten für das Leid des Bür­ger­krie­ges. Vuko­var liegt an der Gren­ze zu Ser­bi­en und war wäh­rend des Kroa­ti­en-Kriegs 1991 bis 1995 das am stärks­ten umkämpfs­te Gebiet. Bei der ser­bi­schen Bela­ge­rung und der Schlacht von Vuko­var wur­de Vuko­var weit­ge­hend zer­stört. Um das Geden­ken bes­ser zu ver­ste­hen, hier ein gaanz kur­zer Über­blick über die Geschichte:

Die Bela­ge­rung von Vuko­var und die anschlie­ßen­de Schlacht erstreck­ten sich vom 14. Sep­tem­ber bis zum 20. Novem­ber 1991.  In die­ser Zeit lie­fer­ten sich die Jugo­sla­wi­sche Volks­ar­mee und die kroa­ti­sche Armee Kämp­fe bis die Jugo­sla­wi­sche Armee Ende Okto­ber ihre Stra­ge­gie änder­te. Sie bela­ger­ten und bom­ba­dier­ten Vuko­var Tag und Nacht. Hilfs­kon­vois konn­ten nicht mehr in die Stadt und Fode­run­gen der inter­na­tio­na­len Gemein­schaft auf Been­di­ung des Kamp­fes blie­ben unge­hört. Am 18. Novem­ber kapi­tu­lier­te die kroa­ti­sche Armee. Die Kämp­fe ende­ten end­gül­tig am 20. Novem­ber 1991. Die Gefan­gen des Kamp­fes, aber auch Pati­en­ten des ört­li­chen Kran­ken­hau­ses wur­den im weni­ge Tage spä­ter im Mas­sakar von Vuko­var ermordet.

Das ist eine gaaa­anz kur­ze Zusam­men­fas­sung von dem, was damals pas­siert ist.

Jedes Jahr Geden­ken die Kroa­ten die­ser Schlacht, in dem in der Uli­ca gra­da Vuko­va­ra Ker­zen auf­ge­stellt wer­den – und die Stra­ße ist immer­hin ca. 5,5 km lang.
So trau­rig der Anlass ist, des­to schö­ner ist die Geste.

Gedenk­ker­zen vor der Uni­ver­si­tät für Huma­nities und Soci­al Sciences

Ker­zen vor dem Denk­mal “Josip Jela­cic” auf dem Haupt­platz in Zagreb

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Ker­zen am Anfang der Uli­ca gra­da Vukovara

 

 

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