Begegnung mit Elfen und Wichteln

Das erste Mal, dass ich eine Weihnachtskrippe an der Uni Trier gesehen habe. Ich wollte wissen, wo ich im Verwaltungsgebäude die schönste Weihnachtsdekoration finden kann und habe Elfen und Wichtel getroffen.

Man wird von strahlenden Gesichtern, flackerndem Kerzenschein und selbstgebackenen Plätzchen empfangen. Es ist schön bei Weihnachtselfen und Weihnachtswichteln zu Gast zu sein. Kaum zu glauben, dass ich durch das Verwaltungsgebäude der Uni gehe.

Ich wollte nach der schönsten Weihnachtsdekoration suchen, aber ich war doch überrascht, wie viel Weihnachtsschmuck ich finden konnte und wie viel Mühe sich Teams sowie einzelne Kollegen und Kolleginnen für die Einkehr von Weihnachten im Verwaltungsgebäude gegeben haben. Nicht nur Weihnachtsdekoration habe ich gefunden, sondern bin Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit begegnet.

Das V-Gebäude hat zwei Eingänge und der schönste von beiden ist der untere, wenn man vorbei an den Fenstern der Schreinerei und der Elektrowerkstatt spaziert. Hinter einem Fenster der Schreinerei verbirgt sich wohl zum ersten Mal eine richtige Weihnachtskrippe.

Die Kollegen haben eine Wurzel besorgt, einen Holz-Tannenbaum und Spielfiguren hineingesetzt. Es sind Waldorfpuppen, die Kinder eines Kollegen für das Team der Schreinerei gebastelt haben. Ein Blickfang schon am Eingang des Gebäudes. Denn die Kollegen der Schreinerei haben extra hinter dem Fenster die Weihnachtskrippe aufgebaut und die Glasscheibe von innen und außen poliert – Weihnachtsdekoration für alle. Hinter dem Fenster gegenüber hat der neue Auszubildende der Elektrowerkstatt, Stefan Merten, den Weihnachtsbaum wieder traditionell aufgestellt.

Wenn man dann weiter durch die Flure des Gebäudes schlendert, haben Kollegen und Kolleginnen noch drei weitere Weihnachtsbäume dekoriert: vor dem Studierendensekretariat, dem Hochschulprüfungsamt und zwischen den Büros des Unipräsidenten und der Kanzlerin.

Flure und Eingang sind aber nicht alles. Die eigentlichen Schätze warten hinter den Bürotüren. Und da sind mir drei Büros besonders aufgefallen. Sie sind am aufwändigsten geschmückt. Mit dem Büro der Kolleginnen aus der Raumvergabe, Elke Jansen und Nicole Franzen, kann aber kaum ein anders mithalten. Sie haben zwei selbstgebastelte und befüllte Adventskalender, einen Adventskranz, Fensterbilder, Keramikfiguren, Weihnachtssträuße und einen kleinen Weihnachtsbaum. Alles, was man brauchen könnte, um ein Büro bereit für die Adventszeit zu machen, ist vorhanden – der Prototyp des Weihnachtsbüros.

Die Kollegin aus der Abteilung Prüfungsangelenheiten, Elke Dittmar, hat zwar einen selbst befüllten Kalender, aber der ist nicht für sie, sondern für den Leiter der Abteilung. Nicht nur an ihn hat Elke Dittmar gedacht, sondern auch an ihre Gäste. Plätzchen und Schokolade stehen auf dem Besprechungstisch, umgeben von einem kleinen Weihnachtsbaum auf dem Sideboard.

Das dritte Büro, das bis in das letzte Detail dekoriert worden ist, gehört zu Rebekka Peiser und Stefan Schmitz. Sie präsentieren einen weiteren Entwurf zum Prototyp des Weihnachtsbüros: Weihnachtsbaum, Tischdekoration, Fensterbilder und sogar eine Tannengirlande mit Lichterkette, die ihre Auszubildende für diese Adventszeit besorgt hat.

Aber nicht nur einzelne Büros sind festtagstauglich gemacht worden, sondern auch ganze Abteilungen haben sich für eine weihnachtliche Atmosphäre engagiert. Gerade dem Studierendensekretariat und dem Hochschulprüfungsamt merkt man das Fingerspitzengefühl für Dekoration und Kollegialität wirklich an. Auf jedem Tisch lässt sich ein dekoratives Element finden und die selbstgebackenen Plätzchen sind köstlich. Ich bin nicht bestochen worden, aber jeweils ein Plätzchen konnte ich nicht abschlagen.

Die Kreativste Kolleginnen waren für mich Katharina Brodauf, aus dem Forschungsreferat, mit ihrem Weihnachtsbingo an der Bürotür und Rebekka Peiser mit ihrem gebastelten Weihnachtsbaum. Seit dem weiß ich, dass auch mehrere Äste Tannengrün in einem Topf zu einem Weihnachtsbaum werden können. Danke für den Do it yourself-Tipp.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, vielen Dank für eure Gastfreundlichkeit und euer Engagement unser Haus zu verschönern. Ich wünsche euch eine wunderschöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Eine Kollegin in der Pressestelle, die ihr auch besuchen dürft. Denn das Team hat sich in diesem Jahr richtig Mühe gegeben und liebe Grüße soll ich auch bestellen 🙂

Weitere Fundstücke

Zur Dekoration im letzten Jahr