Alle fei­ern Valen­tins­tag – ich feie­re das Muse­um für Zer­bro­che­ne Beziehungen

Es ist das berühm­tes­te Muse­um in Zagreb, das Muse­um für zer­bro­che­ne Bezie­hun­gen. In allen Rei­se­füh­ren steht: es ist ein abso­lu­tes Muss!
Also besu­che ich am Valen­tins­tag das Muse­um für zer­bro­che­ne Bezie­hun­gen.

Die Idee ist ein­fach. Leu­te aus aller Welt kön­nen ihre Denk­mä­ler der Lie­be, nach­dem die Lie­be vor­bei ist, an das Muse­um schi­cken. Ein klei­ne Geschich­te dazu schrei­ben und fer­tig. Zusam­men ergibt das, das kurio­ses­te Muse­um in Zagreb, das Muse­um für zer­bro­che­ne Beziehungen.

Die Aus­stel­lung reis­te um die Welt, bevor sie in Zagreb ihr zu Hau­se fand. Mitt­ler­wei­le gibt es das Muse­um als Dau­er­aus­stel­lung auch in Hollywood.

Im Muse­um schlen­dert man durch Geschich­ten, die manch­mal komisch, manch­mal berüh­rend und manch­mal zum Fremd­schä­men sind.

Ein Bei­spiel? An Exe Axe

Im Muse­um ist eine Axt aus­ge­stellt, mit der eine Lebens­part­ne­rin zwei Wochen lang die Möbel­stü­cke ihrer Ex-Lebens­part­ne­rin kaputt geschla­gen hat. Die Ex-Lebens­part­ne­rin woll­te sich nicht über die Zukunft der bei­den äußern. Sie hat­te eine ande­re Frau ken­nen­ge­lernt, mit der sie ins­ge­samt vier Tage ver­bracht und  sich unsterb­lich in sie ver­liebt. Des­we­gen ist sie aus der gemein­sa­men Woh­nung geflo­gen und fuhr dann direkt mit ihrer neu­en Part­ne­rin in den Urlaub. Und die­se zwei Wochen nutz­te ihre vor­he­ri­ge Part­ne­rin, um alles was nicht niet- und nagel­fest war, zu Holz­mehl zu verarbeiten.

Unge­wöhn­lich, aber sehens­wert. Im Jahr 2011 erhielt das Muse­um den Ken­neth-Hud­son Award als inno­va­tivs­tes Muse­um in Europa.

Wer von der Aus­stel­lung noch nicht genug hat, kann sich im Muse­ums­shop Sou­ve­nirs kau­fen. Ver­kaufs­schla­ger ist der rie­si­ge Radier­gum­mi, mit dem man schlech­te Erin­ne­run­gen aus­ra­die­ren kann: Bad Memo­ries Era­ser. Und natür­lich gibt es auch einen Kaf­fee, im Som­mer auf der Ter­ras­se und mit Jazzkonzerten.

Für umge­rech­net drei Euro ist man dabei, also wie­der ein rich­ti­ges Schnäppchen.

 

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