Muse­ums Hop­ping Teil III – Im Theater

Das “Wohn­zim­mer” in der Loge

Is this gui­ded tour in english?” – “No, it’ll be in croa­ti­an. But you don’t need to under­stand the gui­de. You’ll feel the theater.”

 

Das Thea­ter in Zagreb ist schon von außen mehr als sehens­wert. Erbaut im Jah­re 1840, ist es ein typi­scher Wie­ner-Pracht­bau. Von Innen geht es dann genau so glanz­voll wei­ter. Rote Samt­sit­ze, Bal­ko­ne mit gol­de­nen Ver­zie­run­gen und ein rie­si­ges  Deckengemälde.

Und was könn­te es noch inter­es­san­te­res als Thea­ter­auf­füh­run­gen geben? Genau, eine Insi­der­tour durch das Thea­ter! Ein­mal im Monat bie­tet das Thea­ter eine sol­che Tour an. Eine Stun­de lan­ge darf man alles das besich­ti­gen, was man sonst nicht zu sehen bekommt. Ber­ge aus Tüll, gehei­me Tun­nel und sogar die Proben!

Es beginnt in den Thea­ter­rän­gen, die nicht der stu­den­ti­schen Preis­ka­te­go­rie ent­spre­chen. Die­se haben dann aber auch eine eige­ne Toi­let­te und einen eige­nes Wohn­zim­mer zu bie­ten. Von den obers­ten Rän­gen dür­fen wir dann einen kur­zen Blick auf die Pro­be des Thea­ters wer­fen. Viel­leicht, weil wir der Decke so nahe sind, die sonst so uner­reich­bar scheint, wirkt das Thea­ter viel erhabener.

Von ganz oben geht es nach ganz unten.  Unter der Büh­ne, sehen wir die koml­pex Büh­nen­tech­nik mit der die Büh­ne sich dreht, strahlt oder kom­plett im dunk­len ver­schwin­det. Danach geht es durch den (mehr oder weni­ger) gehei­men Tun­nel in das nächs­te Gebäu­de. So schön das Thea­ter auch ist, lei­der ist es doch mit der Zeit zu klein geworden.

Stop Nr. 1: Der Raum, indem die Män­ner­kos­tü­me gela­gert wer­den. Voll­ge­stopft mit Kos­tü­men ist die­ser Raum ein Traum für jeden Thea­ter- und Kar­ne­val­fan. Aber noch bes­ser: Die Frau­en­ab­tei­lung! Ein Traum aus Tüll mit Glit­zer und kun­ter­bunt. Ich war kurz davor zufra­gen, ob ich mir ein Kos­tüm kau­fen darf! Dann ist mir ein­ge­fal­len, dass das mit mei­nem Kof­fer schwie­rig wird.
Von da aus ging es dann wei­ter Rich­tung Näh­ab­tei­lung, wo alle Kos­tü­me ent­ste­hen und repa­riert wer­den. Direkt im Anschluss konn­ten wir dann auch die “Mas­ke” sehen, wo alle Tei­le des Puz­zles zusamm­ge­führt wer­den, damit die per­fek­te Inszi­nie­rung begin­nen kann. Der letzt Stop auf unse­rer Füh­rung war dann ein Stop bei der Bal­lett­pro­be. Danach ging es durch den gehei­men Tun­nel zurück und wir waren wie­der in der ober­fläch­li­chen Thea­ter­welt.

Lei­der durf­te man nicht so vie­le Bil­der machen. Aber trotz­dem gibt es eine klei­ne Aus­wahl für euch.

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