Solo in Toron­to

Rei­se­ziel Num­mer 3 mei­ner Spring­break-Rei­se im März war das wun­der­schö­ne Toron­to. Hier liest du alles über mei­nen ers­ten Auf­ent­halt in Kana­da.

Vor Kur­zem, kam die schreck­li­che Nach­richt aus Toron­to, dass es dort ein Atten­tat gege­ben hat. Einen Monat zuvor hat­te ich eine zwei­tä­gi­ge Rei­se dort­hin unter­nom­men und natür­lich nichts davon geahnt. Den­noch: Toron­to ist eine sehens­wer­te Stadt, defi­ni­tiv eine mei­ner Favo­ri­ten. Das will ich euch zei­gen.

Es gab vie­le ein­zig­ar­ti­ge Orte zu ent­de­cken. Dafür gibt es hier eine Lis­te mei­ner High­lights. 

1. Allei­ne rei­sen

Das ers­te High­light von die­sem Teil mei­ner Rei­se war, dass ich von nun an allei­ne unter­wegs war. Von mei­ner Freun­din Lin­da hat­te ich mich am Flug­ha­fen in D.C. ver­ab­schie­det, da sie wie­der zurück nach Min­ne­so­ta geflo­gen ist. Ich war also ab die­sem Moment auf mich allei­ne gestellt. Abge­se­hen von mei­nem Flug ins Unbe­kann­te, um mein Aus­lands­jahr zu begin­nen, war ich noch nie wirk­lich allei­ne gereist und dem­entspre­chend war ich vor die­sem Teil der Rei­se etwas ner­vös, was sich aber dann schnell leg­te, nach­dem ich fest­stge­stellt hat­te, dass ich tat­säch­lich auch ganz gut allei­ne in der gro­ßen, wei­ten Welt zurecht­kom­me. Die größ­te Hür­de war wohl, an der Kas­se schnell genug mit dem kana­di­schen Geld zurecht­zu­kom­men, ohne eine rie­si­ge War­te­schlan­ge zu ver­ur­sa­chen, abends noch genug Han­dy-Akku übrig zu haben, um den Weg zurück zum Hotel zu fin­den und mich von etwas ande­rem als den Süßig­kei­ten aus den Hotel­au­to­ma­ten zu ernäh­ren. Ich bin aber der Mei­nung, dass mei­ne Rei­se trotz die­ser “Rück­schlä­ge“ ein Erfolg war und ich wür­de es jeder­zeit wie­der tun! 

 

2. CN Tower

Wenn man von Toron­to spricht, muss man den CN Tower erwäh­nen. Er ist das Wahr­zei­chen der Stadt und war lan­ge Zeit das höchs­te frei­ste­hen­de Gebäu­de der Welt, näm­lich bis 2007 als er vom Burj Kha­li­fa über­holt wur­de.


3. St. Lawrence Mar­ket

Der St. Lawrence Mar­ket befin­det sich in einem alten, char­man­ten Waren­haus und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Schon allei­ne des­we­gen, weil man sich hier, nach lan­gem Her­um­wan­dern in der Käl­te (ja, der Käl­te in Min­ne­so­ta ent­flieht man nicht indem man nach Kan­da fliegt), etwas auf­wär­men kann. Hier kann man alle mög­li­chen fri­schen Waren und Sou­ve­nirs kau­fen.

4. Distil­le­ry Dis­trict

Der Distil­le­ry Dis­trict ist ein abso­lu­tes must-see! Was frü­her ein Indus­trie­quar­tier war, ist heu­te ein Künst­ler­vier­tel mit ver­win­kel­ten Gas­sen in denen klei­ne Läden, Cafés und Kunst­wer­ke zu fin­den sind. Defi­ni­tiv einer der sehens­wer­tes­ten Orte in Toron­to!

5. Ken­sing­ton Mar­ket

Der Ken­sing­ton Mar­ket war mein abso­lu­ter Lieb­lings­ort mei­ner gesam­ten Rei­se. Wer Street Art, Second-Hand-Läden und gutes vega­nes Essen sucht muss in die­se ein­zig­ar­ti­ge, bun­te Gegend. Ken­sing­ton Mar­ket besteht aus meh­re­ren Gas­sen in der Nähe von Toron­tos Chi­na­town. Hier fin­det man alle mög­li­chen ver­rück­ten Sachen in unzäh­li­gen Läden, die von außen aus­se­hen wie nor­ma­le Häu­ser und nur dadurch her­aus­ste­chen, dass sie bun­te Fas­sa­den haben. Ich hät­te hier Stun­den ver­brin­gen kön­nen und wenn ich nicht bloß mit einem Ruck­sack unter­wegs gewe­sen wäre, hät­te ich sicher ein paar Second-Hand Kla­mot­ten mit­ge­nom­men. Viel­leicht sogar ein paar Cow­boy Stie­fel, wer weiß!

Fazit: Nichts als Lie­be für Toron­to.

Goodbye/ Au Revoir, Toron­to!

 

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Eure Natha­lie 

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