La dolce vita polacco

Der "Goldene Saal" der Universität für besondere Anlässe - oder Studenten auf dem Rundgang.

Der „Goldene Saal“ der Universität für besondere Anlässe – oder Studenten auf dem Rundgang.

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Und deshalb gibt es heute ohne viel Drumherum ein paar Eindrücke aus meinem Leben in Warschau.

Ach, der liebe Alltag. Keiner will ihn, jeder hat ihn. Selbst als Erasmusstudent bleibt man davon nicht verschont. Ich bin noch nicht einmal zwei Wochen in Polen, die ersten Seminare haben begonnen und der ein oder andere feuchtfröhliche Abend wurde verbracht. So langsam weicht die Anfangseuphorie einem Gefühl des Ankommens. Doch das ist trügerisch: noch längst ist nicht alles entdeckt. Es scheint, als ob der Geist versucht, der Flut an Eindrücken Grenzen zu setzen. Aber macht euch selbst ein Bild.

Die Stadt

Der Alltag

Das effektivste Überlebenswerkzeug

Der Kulturschock fühlt sich weniger stark an als erwartet. An die Gepflogenheiten und Vokabeln habe ich mich schnell gewöhnt. Vielleicht hat das mit meiner Herkunft zu tun. Wer weiß? Eine erste goldene Regel kann ich euch schon mitgeben: sprecht die Sprache des Landes, das ihr besucht. Nur Mut! Es gibt das Klischee, dass die Polen verschlossen sind. Aber wenn man direkt auf Englisch loslegt, kann das überfordernd wirken. Die Menschen sind so freundlich und hilfsbereit, wenn sie ein paar Brocken ihrer Muttersprache hören.

Deshalb gibt es exklusiv für euch das Tool, mit dem ihr etwas in der Hinterhand habt. Ein Werkzeug, um Tür und Tor zu öffnen. Das Schweizer Taschenmesser unter den Hilfsmitteln. Ein Satz, der jedem Polen ein verschmitztes Lächeln abringt, wenn ihr ihn vorstammelt. Er lautet:

Przepraszam, czy mówi pan (bei männlichen Personen) bzw. pani (bei weiblichen Personen) po angielsku?

(Pscheprascham, tschüj muwi pan/pani po angli’elsku?/ Entschuldigung, sprechen Sie englisch?)

In diesem Sinne: Na razie! (Na raschi’e/ Bis bald)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.