Oksana Stern erhält bedeutende Auszeichnung

Zweiter Preis der Karl-Kraus-Nachwuchsförderung für Diplomarbeit

Oksana Stern

Mit dem Karl-Kraus-Nachwuchsförderpreis wird der wissenschaftlich-technische Nachwuchs auf den Gebieten der Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation und ihrer Nachbarbereiche  gefördert. „Durch den Förderpreis sollen herausragende Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten ideell gewürdigt, finanziell honoriert und einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.“ Die in den  Zielsetzungen des Förderpreises genannten Aspekte hat Oksana Sterns Diplomarbeit offensichtlich in besonderem Maß erfüllt. Für ihre Abschlussarbeit „Abbildende und nichtabbildende Geländespektrometrie zur Untersuchung von Stressphänomenen an Buchenpflanzen“ erhält sie den mit 1.500 Euro dotierten zweiten Preis. Die Urkunde wird bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) am 15. März überreicht.

Vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels ist zu erwarten, dass  sich der Einfluss von Hitze und Trockenheit auf Waldökosysteme verschärfen wird, was Risiken für deren nachhaltige multifunktionale Nutzung darstellt. Somit nimmt die Bedeutung quantitativer Monitoringmethoden in der forstlichen Forschung zu. Die fernerkundlich erhobenen Daten können in diesem Kontext eine umfassende Informationsgrundlage liefern. Oksana Stern hat in ihrer Diplomarbeit das bisher wenig untersuchte Potenzial von spektral hochauflösenden, abbildenden optischen Sensoren zur Erfassung von biochemischen und biophysikalischen Vegetationsparametern während eines induzierten Trockenstresses untersucht.

„Das Thema meiner Diplomarbeit ist sehr komplex. Daher war es für mich eine große Herausforderung, die Inhalte für den Nachwuchsförderpreis in einem Poster zusammenzufassen“, erinnert sie sich an die knifflige Bewerbung. Umso erfreuter war die 28-Jährige, dass sie die Jury überzeugte. Die Preisverleihung im Rahmen der DGPF-Jahrestagung bietet ihr im März die Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer Arbeit einem großen Fachpublikum vorzustellen.

Oksana Stern hat an der Universität Trier Angewandte Umweltwissenschaften mit Schwerpunkt Fernerkundung und Meteorologie studiert. Nach Abschluss des Diploms hat sie Anfang Oktober ihre Promotion innerhalb eines BMBF-Projekts im Fachbereich VI begonnen.