Ein­la­dung nach Jin­ju (Teil 1)

Wäh­rend der Fei­er­ta­ge rund um Chu­seok, in denen nach süd­ko­rea­ni­scher Tra­di­ti­on eine Art „Ern­te­dank­fest“ gefei­ert wird,  hat­te ich das Glück von einer Freun­din in ihre Hei­mat­stadt Jin­ju ein­ge­la­den zu wer­den. Gemein­sam ver­brach­ten wir die Fei­er­ta­ge und es eröff­ne­ten sich mir ers­te Ein­bli­cke in das korea­ni­sche Fami­li­en­le­ben, deren Gast­freund­schaft und ihren tra­di­tio­nel­len Leitvorstellungen. 

Will­kom­men, Alina!

In Trier ist es so ber­gisch wie bei Ali­na Kha­mito­va zu Hau­se. Aus Russ­land ist Ali­na zum Stu­di­um der Psy­cho­lo­gie nach Trier gekom­men. In Leip­zig hat sie ihren Bache­lor abge­schlos­sen. Für den Mas­ter hat sie Trier gewählt, weil hier die psy­cho­lo­gi­sche Fakul­tät for­schungs­ori­en­tiert arbei­tet und es den Schwer­punkt Kli­ni­sche Psy­cho­lo­gie gibt.

Will­kom­men, Shekho!

Das Datum 1. August 2015 kann sich Shek­ho Usso bes­ser mer­ken als sei­nen Geburts­tag. An die­sem Tag ist er in der Das­bach­stra­ße in Trier ange­kom­men. In Syri­en ist im Gegen­satz zu Deutsch­land der Monat wich­ti­ger, in dem man gebo­ren ist. Das Datum 1. August 2015 muss Shek­ho oft in die For­mu­la­re der deut­schen Behör­den eintragen.

Will­kom­men, Jessie!

Jes­sie Raad möch­te Staats­an­wäl­tin wer­den. Damit hat sie sich als Ersti in den Rechts­wis­sen­schaf­ten hohe Zie­le gesetzt. Als sie sich auf dem Markt der Mög­lich­kei­ten über das Trie­rer Stu­den­ten­le­ben infor­miert, ist das ihr ers­ter Tag in Trier. An dem Infor­ma­ti­ons­stand des Trier Model United Nati­on (Tri­MUN), hält sie sich am längs­ten auf.

Will­kom­men, Ileisa!

Ilei­sa ist zum Stu­di­um der Psy­cho­lo­gie aus Itze­hoe, das liegt im fer­nen Nor­den zwi­schen Kiel und Ham­burg, nach Trier gekom­men. Eine klei­ne Rei­se nach Paris ist damit frü­her in Reich­wei­te als der Hei­mat­be­such. Zwi­schen ihr und Itze­hoe lie­gen jetzt etwa 640 Kilometer.

Will­kom­men, Max!

Etwas ande­res sehen. Das hat sich Max Kugel gedacht, als er sei­ne Hei­mat Stutt­gart ver­ließ und für den Bache­lor in Betriebs­wirt­schafts­leh­re nach Mann­heim zog. Die Stadt Mann­heim ist nicht schön, Trier sei schö­ner. Zufäl­lig stu­diert auch einer sei­ner bes­ten Freun­de in Trier.

Will­kom­men, Jan!

Das ers­te Mal war Jan Staus­berg zu einem Kon­zert in der Are­na Trier. Trier hat ihm nicht gefal­len. Das ist ziem­lich genau 10 Jah­re her. Trotz­dem ist er jetzt als Ersti an die Uni Trier gekom­men und sechs Freun­de sei­nes Abitur-Jahr­gangs haben sich eben­falls für Trier entschieden.